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Romanistik

Franziska Kailich

Franziska Kailich

Wissenschaftliche Assistentin
Lehrstuhl für Romanische Sprachwissenschaft
Neuphilologisches Institut/Romanistik
Am Hubland
97074 Würzburg
Building: Philosophiegebäude
Room: 5.O.19
Foto von Franziska Kailich

nach vorheriger Anmeldung per E-Mail

in der Vorlesungszeit: tba

in der vorlesungsfreien Zeit: nach Vereinbarung

  • 2005: Abitur am Max-Planck-Gymna­sium in Schorn­dorf
  • 2006: Auslands­aufent­halt in Lima und Arequipa (Peru)
  • 2006–2013: Studium der Fächer Ibero­romanische Philologie (Haupt­fach), Philosophie und Politische Wissen­schaft (Neben­fächer) an der Uni­ver­sität Würz­burg (Abschluss: Magister Artium)
  • 2009: Auslandes­semester (ERASMUS) in Huelva (Spanien)
  • 2008–2015: Studium der Fächer Spanisch und Englisch an der Universität Würz­burg (Abschluss: Erste Staat­sprüfung für das Lehr­amt an Gymna­sien)
  • 2013–2015: Lehr­kraft für besondere Auf­gaben bzw. Lehr­beauf­tragte an der Uni­ver­sität Würz­burg in den Berei­chen Spa­nische Sprach­wissen­schaft und Sprach­praxis Span­isch
  • 2015–2017: Ausbildung als Studien­referen­darin in den Fächern Spa­nisch und Eng­lisch am Neuen Gymna­sium Nürn­berg (Abschluss: Zweite Staat­sprüfung für das Lehr­amt an Gymna­sien)
  • 2017–2019: Lehr­beauf­tragte an der Uni­ver­sität Würz­burg in den Bereichen Spa­nische Sprach­wissen­schaft und Didak­tik der Roma­nischen Sprachen
  • seit 2019: Wissen­schaft­liche Mit­arbei­terin und Dok­toran­din am Lehr­stuhl für Roma­nische Sprach­wissen­schaft der Uni­ver­sität Würz­burg

Weitere berufliche Tätigkeiten

  • 2017–2019: Fremd­sprachen­lehrerin für Eng­lisch und Deutsch im Auf­trag der AMIACON GmbH
  • 2018–2020: Mit­arbei­terin bei Verlag Königs­hausen & Neu­mann in Würz­burg

  • Wort­schatz­inno­vation
  • verbaler Humor
  • Lexi­kologie und Lexi­kographie des Spa­nischen

Disser­tations­projekt "Humoris­tische Wort­schatz­inno­vation im Spa­nischen"

Der beständige Wandel im Wort­schatz einer Sprache kann auf eine Viel­zahl unter­schied­licher Ursachen zurück­geführt werden. Es liegen jedoch bis­lang kaum Unter­suchungen vor, die Humor als rele­vanten Faktor und eigen­ständiges Motiv für Wort­schatz­erwei­terung in den Blick nehmen. Unter Ein­bezug von Erkennt­nissen sowohl der Sprach­wandel­forschung als auch der Humor­forschung umfasst das Disser­tations­projekt unter­schied­liche metho­dolo­gische Ansätze, um auf ver­schie­denen Wegen Ant­worten zu finden auf die Frage: Wodurch zeichnet sich humoris­tische Wort­schatz­inno­vation im modernen Spanisch hin­sicht­lich seman­tischer Aspekte, Ent­stehung, Gebrauch und Rezep­tion aus?
Der erste Teil der Arbeit be­in­haltet lexi­ko­gra­phische und meta­lexi­ko­gra­phische Ana­lysen sowie ver­schie­dene Ansätze zur Kate­gori­sierung der unter­suchten Ein­heiten, um rele­vante Eigen­schaften und Merk­male offen­zulegen, die (poten­ziell) humoris­tische Wort­schatz­ein­heiten des Spa­nischen kenn­zeichnen bzw. diesen zuge­schrieben werden. Hierzu gehören bei­spiels­weise formale Aspekte sowie die Etymo­logie der Ein­heiten (z.B. Wort­bildungs­typ, Geber­sprache etc.), aber auch seman­tische Aspekte (z.B. Quell- und Ziel­konzept, Tabu­themen etc.) sowie Angaben zur dia­syste­matischen Mar­kiert­heit.
Im zweiten Teil der Arbeit stehen quali­tative Korpus­analysen im Mittel­punkt, mit­hilfe derer wieder­kehrende Merk­male im Kotext der unter­suchten Ein­heiten ermittelt werden. Die gewonnenen Ergeb­nisse werden mit der vor­liegenden For­schungs­literatur zur Mar­kierung von verbalem Humor, Ironie und Sar­kasmus ver­glichen, um mög­liche Gemein­sam­keiten und Unter­schiede fest­stellen zu können.
Der dritte Teil der Arbeit ist der Per­zeption und Rezeption humoris­tisch geprägter Wort­schatz­inno­vationen gewidmet, die anhand einer Frage­bogen­studie erforscht werden sollen. Ein besonderer Schwer­punkt liegt hier auf der ver­glei­chenden Betrach­tung ver­schie­dener Alters­gruppen, wobei die Frage im Mittel­punkt steht, wie die Wort­schatz­ein­heiten in bestimm­ten Ko- bzw. Kon­texten von Sprecher*innen des Spa­nischen wahr­genommen bzw. ver­standen werden, und welche Unter­schiede sich dies­bezüg­lich in ver­schie­denen Alters­gruppen erkennen lassen.

  • Kailich, Franziska. 2023. No Seas Covidiota. Processes of Positioning and Identification through a Neologism on Twitter. In Andrés Soria, Ignacio & Issel-Dombert, Sandra & Morgenthaler García, Laura. Language, Migration and Multilingualism in the Age of Digital Humanities, 99–127. Berlin & Boston: De Gruyter.
  • Kailich, Franziska. 2022. The Introduction of English-Induced Neologisms in Spanish Tweets: A Case-Study on covidiota. In Onysko, Alexander & Siemund, Peter. Englishes in a Globalized World: Exploring Contact Effects on Other Languages, special issue of Frontiers in Communication.
  • Kailich, Franziska. 2018. Esquemas sintácticos en el español estándar europeo contemporáneo. promptus – Würzburger Beiträge zur Romanistik 4/2018, 45–69.

  • SS 2023: Innovationsprozesse im spanischen Wortschatz: lexikologische und lexikographische Perspektiven (Proseminar)
  • WS 2022/23: Einführung in die spanische Sprachwissenschaft (Übung); Begleitkurs zur Vorbereitung auf die Staatsexamensprüfung Sprachwissenschaft. Französisch/Italienisch/Spanisch (Übung)
  • SS 2022: Pragmatik im Spanischen (Proseminar)
  • WS 2021/22: Einführung in die spanische Sprachwissenschaft (Übung); Begleitkurs zur Vorbereitung auf die Staatsexamensprüfung Sprachwissenschaft. Französisch/Italienisch/Spanisch (Übung)
  • SS 2021: Spanische Morphologie und Wortbildung (Proseminar)
  • WS 2020/21: Einführung in die spanische Sprachwissenschaft (Übung); Begleitkurs zur Vorbereitung auf die Staatsexamensprüfung Sprachwissenschaft. Französisch/Italienisch/Spanisch (Übung)
  • SS 2020: Dynamik im Wortschatz des Spanischen (Proseminar)
  • WS 2019/20: Einführung in die spanische Sprachwissenschaft (Übung); Begleitkurs zur Vorbereitung auf die Staatsexamensprüfung Sprachwissenschaft. Französisch/Italienisch/Spanisch (Übung)
  • SS 2019: Lektürekurs Examensvorbereitung. Spanisch (Übung)

  • Vertreterin der wissen­schaft­lichen Mit­arbeiter in der Kommission für Bib­liotheks­angelegen­heiten
  • Mit­glied im Deutschen Roma­nisten­verband