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Romanistik

Neue Zugänge zur französischen Literaturgeschichte

10/26/2026

Tagung zu „Schlüsselszenen“ im Januar

Vom 14. bis 16. Januar 2027 findet im Burkardushaus eine Tagung zu „Schlüsselszenen der französischsprachigen Literatur“ statt. Es handelt sich um den ersten Teil einer Initiative zwischen den Universitäten Würzburg und Konstanz, die neue Zugänge zur französischen Literaturgeschichte eröffnen will.

„Wir möchten die bestehenden, meist chronologisch und narrativ verfahrenden Überblicksdarstellungen um Zugänge erweitern, die von der philologischen Lektüre ausgewählter Textstellen ausgehen“, so Prof. Dr. Karl Philipp Ellerbrock und Prof. Dr. Anne Kraume, die den Kongress gemeinsam ausrichten. „Wir freuen uns sehr über das Interesse zahlreicher romanistischer Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland, die einzelne Werke am Beispiel herausgehobener Szenen kommentieren werden“. Der erste Teil ist den Epochen Mittelalter, Renaissance und Klassik gewidmet. „Wir spannen im Dialog der Texte einen Bogen von der altfranzösischen Literatur, von den Ritterepen Chrétiens oder dem Rosenroman über berühmte Renaissance-Dichter wie Rabelais und Ronsard bis hin zu Racine, Corneille und Molière oder dem Fabeldichter Jean de La Fontaine als Exponenten der französischen Klassik“, so Kraume und Ellerbrock. Mit Passagen aus Narrativik, Lyrik und Dramatik wird außerdem ein breites Gattungsspektrum zu Wort kommen. Ziel ist ein neues Kompendium, das in der universitären Lehre oder auch im schulischen Unterricht eingesetzt werden kann.

Ein zweiter Teil, der die Betrachtung von der Aufklärung bis in das 19. Jahrhundert weiterführt, wird vom 1. bis 3. Juli 2027 an der Universität Konstanz stattfinden.

Website Tagung

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