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Englische Literatur- und Kulturwissenschaft

Courses by Semester

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2021


Bitte beachten Sie auch die Lehrveranstaltungen der Amerikanistik, Linguistik und Fachdidaktik Angesichts der anhaltenden durch die Pandemie geprägten Situation werden am Lehrstuhl für Englische Literaturund Kulturwissenschaft alle Veranstaltungen online stattfinden.


VORLESUNGEN

Survey British Literature and Culture:
From the Second World War to the New Millennium

TUE 16-18 // Ackermann

Picking up from last semester's lecture on 'Modernity and Modernism,' this lecture will continue the series of surveys in literary and cultural history. It will offer an advanced introduction to the literature and culture of the British Isles and some of Britain's former colonies in the long period from the late 1930s to the second decade of the new millennium. In preparation for the lecture, participants are strongly advised to study the respective sections in Paul Poplawski, ed., English Literature in Context, 2nd ed. (Cambridge: Cambridge UP, 2017) – see especially the following chapter: John Brannigan, "The Twentieth and Twenty-First Centuries, 1939-2015" (541-618). In the course of the semester, students will be expected to read at least TWO of the following literary (key) texts:

  • George Orwell, Nineteen Eighty-Four (1949)
  • Samuel Beckett, Waiting for Godot (Engl. premiere in 1955)
  • John Osborne, Look Back in Anger (1956)
  • Jean Rhys, Wide Sargasso Sea (1966)
  • John Fowles, The French Lieutenant’s Woman (1969)
  • Caryll Churchill, Cloud Nine (1979)
  • Margaret Atwood, The Handmaid's Tale (1985)
  • Sarah Kane, Blasted (1995)
  • Kazuo Ishiguro, Never Let Me Go (2005)
  • Zadie Smith, NW (2012)

 

Einführungsvorlesung britische Landeskunde und Kulturwissenschaft
WED 16-18 // SCHLEGEL

"Culture is the software that determines our lives" (Rainer Winter). British cultural studies want to understand how this 'software' shapes us and our social environment. However, cultural studies are just as interested in how we – as cultural, social, and political agents – shape the 'software'. The goal is to throw fresh light on ways of representing, feeling, and acting that are usually taken for granted. In consequence, cultural studies are practical and theoretical at the same time.
The lecture will provide an introduction to both the specific 'project' of British cultural studies and the study of British history, society, and culture more generally. On the one hand, we will discuss key concepts in cultural theory and discuss a selection of exemplary cultural phenomena. We will also not fail to address the geographic, historical, political and institutional basics of life in Britain and some of its former colonies. Assessment will be through a written exam.

Reading: In preparation for the lecture, students should obtain and read Aleida Assmann's Introduction to Cultural Studies: Topics, Concepts, Issues (Berlin: Erich Schmidt Verlag, 2012) [c. € 18,-] before the beginning of the lecture period. Another valuable resource is Chris Barker, Cultural Studies: Theory and Practice – now available in the 5th edition (Los Angeles: Sage, 2016), but earlier editions may also be consulted. For a brief 'graphic' introduction to the topic see: Ziauddin Sardar and Borin Van Loon, Introducing Cultural Studies: A Graphic Guide (2010; London: Icon Books, 2013) [c. € 9,-]. For information on British history, institutions and life see Jürgen Kamm and Bernd Lenz, Großbritannien verstehen (Darmstadt: Primus, 2004), as well as Jody Skinner, Anglo-American Cultural Studies, 2nd ed. (Tübingen: Francke / UTB, 2016).
Organisatorische Hinweise (SUV-Beschreibung):
Diese Veranstaltung richtet sich an alle Studierenden der Anglistik aus den unteren Semestern (1.-4. Fachsemester). Sie führt in zentrale Gegenstandsbereiche, Begrifflichkeiten und Herangehensweisen der anglistischen Kulturwissenschaft ein. Darüber hinaus vermittelt sie Basiswissen zu Geschichte und Gegenwart Großbritanniens und seiner ehemaligen Kolonien. Damit legt sie entscheidende Grundlagen für das weitere Studium der Anglistik.


Einführungsvorlesung englische Literaturwissenschaft
WED 14-16 // PORDZIK

(Siehe auch Übungen)
Diese Vorlesung führt exemplarisch und anhand ausgewählter Textbeispiele der englischsprachigen Literatur in die Verfahrensweisen des systematischen und kritischen Lesens ein. Ein Reader mit ausgewählten Primärund Sekundärtexten wird zu Beginn des Semesters zur Verfügung gestellt; darüber hinaus ist den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Anschaffung und Lektüre von William Shakespeares The Tempest ans Herz gelegt.
Organisatorische Hinweise (SUV-Beschreibung):
Diese Veranstaltung richtet sich an alle Studierenden der Anglistik aus den unteren Semestern (1.-4. Fachsemester). Sie vermittelt unverzichtbare Kenntnisse in den modernen Literaturwissenschaften als Grundlage für den erfolgreichen Besuch von weiterführenden Seminaren.


EINFÜHRUNGSTUTORIEN
Diverse Parallelgruppen und DozentInnen (siehe WueStudy) Einführungstutorien englische Literaturwissenschaft bzw. britische Landeskunde und Kulturwissenschaft.
Im Zusammenhang mit der Einführungsvorlesung wird ein wöchentlich stattfindendes Tutorium im Umfang von 1 SWS angeboten. Unter der Anleitung fortgeschrittener und unterrichtserfahrener Studierender bietet das Tutorium die Möglichkeit, den Stoff der Vorlesung zu vertiefen und zu üben. Es dient nicht zuletzt der Klärung von offenen Fragen und der systematischen Vorbereitung auf die Klausur.

SEMINARE LEVEL 1 – FÜR NIEDRIGE SEMESTER
Die Seminare dieses Levels richten sich an BA- und Lehramtsstudierende im 2.-4. Fachsemester. In ihnen werden die in den Einführungsvorlesungen erworbenen Grundlagenkenntnisse im Umgang mit den einzelnen Gattungen (Drama, Lyrik, Prosa) bzw. mit kulturwissenschaftlichen Konzepten und Theorien vertieft und gesichert. Sie sollten vor dem Besuch eines Seminars des nächsthöheren Levels (Seminare für höhere Semester) belegt werden.


Beginning Cultural Studies – Concepts | Texts | Practices
THU 16-18 // ACKERMANN

"Cultural Studies", so formulierte Stuart Hall um die Jahrtausendwende, "gehen davon aus, dass es einer Menge an theoretischer Arbeit bedarf, um die Dunkelheit des Offensichtlichen zu erhellen." Aufbauend auf der Einführungsvorlesung zur Landeskunde und Kulturwissenschaft will das Seminar 'Beginning Cultural Studies' grundlegende kulturwissenschaftliche Begrifflichkeiten klären. Gleichzeitig ist es Zeit, in die lebendige Auseinandersetzung mit kulturellen Phänomenen einzusteigen. So werden wir die Lektüre theoretischer Texte (vor allem zu Subjektivität, Repräsentation und Performanz) mit der Diskussion von konkreten kulturellen Praktiken und aktuellen kulturwissenschaftlichen Forschungsfeldern verbinden. Das Spektrum reicht von Mensch/Tier-Beziehungen über wechselnde Kulturen der Arbeit oder die Strukturierung urbaner Räume bis zu den Klang-, Konsum- und Sozialformen der populären Musikkultur. -- Seminarsprache: Deutsch und/oder Englisch (flexibel je nach dem spezifischen Kontext).

Literatur:
Bitte frischen Sie vor Beginn der Vorlesungszeit Ihre Grundkenntnisse in den Cultural Studies auf. Dazu bietet es sich an, das Material der kulturwissenschaftlichen Einführungsvorlesung durchzugehen. Zur vorbereitenden und begleitenden Lektüre eignen sich zum anderen:

  • Assmann, Aleida. Introduction to Cultural Studies: Topics, Concepts, Issues. Berlin: Erich Schmidt Verlag, 2012.
  • Barker, Chris. Cultural Studies: Theory and Practice. 5th edition. Los Angeles: Sage, 2016.
  • Barry, Peter. Beginning Theory: An Introduction to Literary and Cultural Theory. Manchester: Manchester UP, 2009.
  • Sardar, Ziauddin, and Borin Van Loon. Introducing Cultural Studies: A Graphic Guide. 2010; London: Icon Books, 2013.

Beginning Shakespeare: Ein Fenster zu Literatur, Kultur und Sprache der Frühen Neuzeit
WED 18-20 // KUNZ

“He was not of an age but for all time“ – dieses berühmte Zitat Ben Jonsons über seinen Freund und Kollegen William Shakespeare bringt die Faszination zum Ausdruck, die auch in unserer Zeit in Anbetracht seines literarischen Werkes ungebrochen ist. Das Seminar soll daher einen Einblick in das dramatische und lyrische Schaffen Shakespeares geben und sein Werk in Kontext zu Sprache, Weltbild, Gesellschaft und historischen Ereignissen der Frühen Neuzeit setzen. Dieser Kurs ist ein Einstieg in die Frühe Neuzeit und Shakespeares Werk und daher nicht als Vorbereitung auf das Erste Staatsexamen gedacht.
Literatur: Es werden in jedem Fall mehrere komplette Dramen und einzelne Sonette Shakespeares behandelt, genauere Informationen folgen.


Grundlagen der Dramenanalyse
TUE 10-12 // PORDZIK

In diesem Seminar steht die Entwicklung des englischsprachigen Dramas im zwanzigsten Jahrhundert im Vordergrund. Im Ausgang von der literarischen Moderne soll die kulturelle Logik der Entwicklung neuer Formen, Themen und Präsentationsweisen auf den Bühnen erschlossen und anhand von prägnanten Texten erörtert werden. Zu den fest eingeplanten Dramen gehören: T. S. Eliots Murder in the Cathedral und The Cocktail Party, Samuel Becketts Endgame, Harold Pinters The Birthday Party, Shelagh Delaneys A Taste of Honey und John Osbornes Look Back in Anger. Voraussetzungen zum Erwerb von 5 ECTS: sorgfältige Lektüre der genannten Texte, aktive Teilnahme an der Online-Lehre, drei Kurzessays (written assignments).
Literatur: Siehe obige Angaben zu den Inhalten des Seminars. Die Ausgaben können in den handelsüblichen Formaten verwendet werden.


Grundlagen der Romananalyse
TUE 14-16 // PORDZIK

Dieses Seminar, das sich vor allem an die jüngeren Semester richtet, bietet eine umfassende Einführung in die Probleme der Romananalyse. Die Diskussionen konzentrieren sich auf die Entstehung narrativer Texte unter spezieller Berücksichtigung historischer und ästhetischer Kontexte sowie mit Blick auf erzähltheoretische Modelle der Fokalisierung (point of view) und der Stoffvermittlung durch Erzählinstanzen sowie differenzierte Formen der Sprach- und Bewusstseinspräsentation. Nach Vorübungen anhand kürzerer Textpassagen aus dem reichen Korpus der englischen Literatur werden detaillierte Analysen von H. G. Wells’ The Time Machine und Ian McEwans On Chesil Beach den weiteren Rahmen für den Kurs bilden. Voraussetzungen zum Erwerb von 5
ECTS: sorgfältige Lektüre der genannten Texte, aktive Teilnahme an der Online-Lehre, drei Kurzessays (written assignments).


Beginning Theory: Schlüsseltexte der Kultur- und Literaturwissenschaft
MON 10-12 // PORDZIK

Die Interpretation literarischer Texte mit Hilfe einer klar umrissenen wissenschaftlichen Theorie oder Methodik stellt für viele Studierende ein Hindernis auf dem Weg in ein erfolgreiches Studium dar. Dieses Seminar möchte Abhilfe schaffen, indem es kritisch in die Kerntexte der kultur- und literaturtheoretischen Debatten der letzten Jahrzehnte einführt. Ausgewählte Themengebiete umfassen Semiotik und (Post) Strukturalismus, Dekonstruktion und – jüngeren Datums – die Queer Studies. Teilnahmevoraussetzung ist die Lektüre von George Orwells Roman Coming Up For Air, der als primärer Referenztext für die Einzeldiskussionen dient. Die Fachaufsätze werden zu Semesterbeginn als download bereitgestellt. Voraussetzungen zum Erwerb von 5 ECTS: Lektüre der Texte, aktive Teilnahme an der Online-Lehre sowie drei Kurzessays (written assignments).


Introduction to Poetry Analysis
THU 14-16 // WALLRAVEN

Every child loves rhyme and knows how funny, beautiful, and surprising verses can be. Adult readers often tend to forget this and try to avoid reading poetry. But then they miss the intensity and the fun that reading poetry provides, since this genre manages to articulate subjectivity, emotions, and experiences as no other literary genre – and it does so in condensed and fascinating forms. In this seminar, we want to rediscover this fun and the fascination by exploring the basic principles of poetry analysis that provide the key to access the world of poetry. The seminar is thus designed for students in their first semesters who want to practise their tools for analysing poetry while reading intriguing and diverse texts. Regular and active participation in this seminar will provide you with the ability to pose profitable questions for understanding poems and get access to their different layers and the interplay of form, style, language, and contents as well as with an overview over different literary periods from the Early Modern Age to the 21st century.
Please get the following title and bring it to the course with you:

  • Meyer, Michael. English and American Literatures. 4th Ed. Tübingen: Francke, 2011. (It is available as free Ebook from the homepage of the Universitätsbibliothek Würzburg.
  • Poems will be provided on WueCampus before the term starts.


SEMINARE LEVEL 2 – FÜR HÖHERE SEMESTER
Die Seminare dieses Levels richten sich in erster Linie an BA- und Lehramts-Studierende ab dem vierten Semester, die bereits über Grundlagenwissen verfügen. Sie sind um zentrale Themen und Texte der anglistischen Literatur- und Kulturwissenschaft herum organisiert und bieten einen vertiefenden Einblick inverschiedene Epochen, Gattungen, Medien oder Methoden.


Transatlantic Shakespeares: Interpretations and Adaptations of 'the Bard' in between American and British Culture
(#WueOnline // #WueGlobal)
TUE 12-14 // ACKERMANN & GERSDORF

Combining American and British Studies, the seminar will aim for a 'stereoscopic' investigation of 'Shakespeare's' shifting cultural, social and political positioning. We will discuss The Tempest, Henry V, a brief selection of sonnets, and Romeo and Juliet. Our main emphasis, however, will not be on close readings of the Shakespearean canon. Rather, we will focus on how that canon – and the figure of 'Shakespeare' in general – has come to be differently constructed, received and functionalized in or between American and British cultural contexts, from the beginning of the twentieth century until the present day. The topics of discussion will include: the institutionalization of 'Shakespeare' as a mainstay of national culture and nationalist politics on both sides of the Atlantic; the mobilization of his works in times of war; their popularization or transformation on tv and in other commercial media; and the re-writing of Shakespearean plots in contemporary literature, especially in Margaret Atwood's 2016 novel Hag Seed, an adaptation of The Tempest set in present-day Canada and provocatively commenting on 'prison Shakespeare.' Seminar discussions will also provide insights into the ideological flexibility of academic Shakespeare scholarship. In these ways, we will set out to productively worry both: partial appropriations of 'Shakespeare' and grand
claims for his universal significance. In the course of the seminar, participants will compile a portfolio (c. 20 pp.); apart from regular seminar contributions (reading responses etc.), each portfolio will include a short project-related scholarly essay. By around the middle of March, the syllabus – including information on introductory reading – will be available
here: http://www.anglistik.uni-wuerzburg.de/abteilungen/englische-literatur-undkulturwissenschaft/
staff/ackermann/lehre/.


The Memory of Apartheid: South African Theatre as a Living Archive
WED 12-14// KUHN

‘To articulate the past historically does not mean to recognize it “the way it really was” (Ranke). It means to seize hold of a memory as it flashes up at a moment of danger.’ –Walter Benjamin
In 1994, the government-sanctioned racial segregation in South Africa known as apartheid officially ended. A brief overview of the country’s literary landscape shows that apart from prose and poetry, drama has acted as a mechanism for storing and creating collective memories about its distinctive history. Indeed, both during and after the apartheid years, theatre has proven to be a productive medium for confronting, and perhaps even reconciling, a nation split along ‘racial’ and economic lines. To better understand the way the so-called ‘rainbow nation’ has dealt with the legacy of apartheid and colonialism, this course aims to critically analyse the function of archival practices in South African theatre, where theatre is understood as an archive that functions like a library or a museum. In keeping with this, we will be looking at plays that illustrate the performative spirit of the archive, such as Athol Fugard’s The Island/Die Hodoshe Span (1973), Nadia David’s Cissie (2008), and Mandla Mbothwe’s G7: Okwe-Bokhwe (2017). This seminar will, in other words, discuss how theatre in South Africa functions as an ‘archival tool’ for creating and sustaining collective memories. Please make sure that you have read Fugard’s The Island before our first session (any edition will do; see e.g., www.abebooks.de / www.medimops.de for budget-friendly copies).


Romantic Landscapes
FRI 10-12 // Koch

During the second half of the eighteenth century the burgeoning Industrial Revolution dramatically reshaped the face of Britain. Driven by the rapid construction of roads, canals and factories (and later railways) familiar landscapes, over centuries grown, became nearly unrecognizable to the contemporary observer. Confronted with the drastic impact of this historical shift this seminar will revolve around the question why Romantic Art (literature and painting) seems to take only limited notice, let alone interest in these developments by preferring to work with traditional landscapes and largely omitting to engage in the multiple effects of industrialization on mankind. Consequently, the aim of the seminar will be to make students aware of the diverse ideological and aesthetic
reasons for this artistic refusal and to highlight the various methods employed by the Romantics to avoid processing their environment in a different artistic manner. To get credit points participants must deliver an oral presentation and write an essay.


Gender Studies: Intersections, Interventions and Perspectives
WED 12-14// LEETSCH

The purpose of this seminar is to delve deep into the interdisciplinary fields of feminist scholarship and gender studies, which seek to understand the creation and perpetuation of social constructions of gender and sexuality. It aims to further familiarize advanced students with key issues, debates and methods in an in-depth manner, free discussions, close readings and through intense interaction with theoretical texts. Throughout the semester, we will ask questions such as: Why has gender been a primary organizing principle of society? How does gender intersect with race and ethnicity? What is the relationship between the gendered body and its language? How do gendered structures of power and authority operate? In doing so, we will become acquainted with many of the critical concepts and tools feminist scholars (such as Simone de Beauvoir, bell hooks, Judith Butler, Gayatri Spivak, Hélène Cixous or Audre Lorde) have developed for thinking about gendered lived experiences.


Between Fact and Fiction: Genre-Bending Life Narratives
WED 16-18 // LEETSCH

This seminar aims to interrogate how autobiographies and auto-fiction are used to tell life narratives across borders of geographical, political, ethical, and emotional nature. These self representations frequently complicate established understandings of genre, gender, national identity and belonging. After an in-depth analysis of theories and histories that have developed in the field of auto/biographical studies, we will focus specifically on feminist writings of the self: a preliminary selection of texts may include Audre Lorde's Cancer Journals (1980), Jeanette Winterson's Oranges Are Not the Only Fruit (1985), Maggie Nelson's The Argonauts (2015) or Elizabeth-Jane Burnett’s The Grassling (I am open for suggestions, additions or amendments). Creatively oscillating between fact and fiction, life and theory, embodiment and textuality, these texts ask us to re-consider what it means to be human in a world where boundaries of the self have become increasingly
blurred.


Modernism / Intermodernism: New Approaches to 20th-Century Literature
WED 10-12 // PORDZIK

This seminar is especially interested in literary works that close the gap between the period known as ‘High Modernism’ and the culture of post-war Britain and Europe. Samuel Beckett’s various prose writings, George Orwell’s novels and essays of the forties, Stevie Smith’s novel The Holiday – they all share their status as transitional or ‘intermodernist’ works of art along with their articulation of a set of critical attitudes towards their modernist predecessors. Starting with classical authors, such as D.H. Lawrence and T.S. Eliot, the course will move on quickly to cover a broader area of neglected writings with the intention to re-open the discussion of what modernism was and how it was transformed in the 1940s and 1950s. Seminar discussions will engage the task of defining modernism as a ‘universal’ western aesthetic, focusing on local treatments and ‘obscure’ and/or strategic uses of modernism and reading modernism as a heteroclite formation of techniques put to particular uses in particular works. The following texts need to be obtained before the start of the seminar: Stevie Smith’s The Holiday, George Orwell’s Coming Up For Air (Penguin) and Samuel Beckett’s Endgame (Faber & Faber). Further material, essays, poems, etc., will be provided via Wuecampus. To achieve 5 ECTS, students will have to submit three written assignments on different topics.


Crisis in Contemporary Fiction
THU 14-16 // SCHLEGEL

Our times are marked, perhaps even defined, by crisis: sanitary, economic, social and epistemic crises but also (and perhaps more prominently) ecological and climate crises, which gave rise to the "crisis of the imagination" identified by Lawrence Buell in 1995. Today, the matter stands unresolved, driving writer Amitav Gosh to declare: "the climate crisis is a crisis of culture, thus of the imagination." Confounded by the biological, geological and planetary scales of the crisis, humankind seems unable to coherently grasp, feel or represent the ongoing catastrophe. In this seminar, we will read various novels, each of which addresses a recent crisis. We will ask ourselves how these texts deploy representations of contemporary crises in order to (critically) negotiate notions such as community, resilience, and the self and its relation to the other, as well as of narrative, nature, temporality, and the human/non-human distinction. Students should be willing to read and thoroughly prepare several novels and to engage with theoretical issues. Regular and active participation is expected! Please buy the following books and read them as soon as possible:

  • Sarah Hall, The Carhullan Army. (ISBN 978-0571315628)
  • Donal Ryan, The Spinning Heart. (ISBN 978-1784165000)
  • Laura Jean McKay, The Animals in That Country. (ISBN 978-1950354375)
  • Mohsin Hamid, Exit West. (ISBN 978-0241979068 )

No digital texts allowed – you need these printed editions to work with in the course!

Queer (Postcolonial) Literature
TUE 14-16 // WALLRAVEN

"Homosexuals have no caste or religion. They have only their homosexuality" the protagonist Yudi in Rao's novel The Boyfriend wants to believe. Queerness, however, is depicted as situated at complicated and shifting intersections of sex, gender, sexual desire as well as class, caste, race, politics, and religion in many literary texts. We will analyse how being queer plays out between fundamentalism and neoliberalism, between Arab culture and Western influences in Haddad's Guapa. With Okparanta's Under the Udala Trees we will deal with the conflicts of a lesbian woman in war-torn Nigeria where non-normative lifestyles clash with heteronormativity under the influence of religion. With Rao's novel The Boyfriend we enter Bombay's
vibrant gay subculture where sexuality situates itself between the abject and the sensual while queer identity intersects with caste, religion, and social status. With the help of cultural theories, this course seeks to investigate queer spaces and subcultures as well as issues of visibility and the closet. Postcolonialism and Western imperialism play an additional role affecting sexual identity and practice. Is there "an intrinsic quality of resistance built into queerness", as Rao writes? How is the personal political? What is the role of literature as social criticism?
Please buy and read:

  • Haddad, Saleem. Guapa. Europa Editions, 2016.
  • Okparanta, Chinelo. Under the Udala Trees. Granta, 2017.
  • Rao, R. Raj. The Boyfriend. Penguin, 2003. This book will also be provided as a PDF in WueCampus!

A theory reader will be made available at the beginning of term. No digital texts allowed – you need these printed editions to work with in the course!

SEMINARE LEVEL 3 – FÜR MASTER UND FORTGESCHRITTENE STUDIERENDE
Cultural Studies Colloquium:
Cultural Studies around the World: UK, US, India (#WueOnline // #WueGlobal)
WED 10-12 // ACKERMANN & SNYDER-KÖRBER

While there are good reasons for understanding cultural studies as an attempt to reach beyond the exclusivist rhetoric of the nation, it is (still) common practice to gear its manifestations to distinct national discourses. Thus, we usually distinguish between 'American Cultural Studies' and 'British Cultural Studies', implicitly or explicitly constructing the two as self-contained endeavours rooted in specific traditions and serving specific discourses of democratization. Looking at [1] seminal key texts in the long history of cultural studies as well as [2] new theories, programmatic texts and case studies, the seminar will assess the reasons and effects of such compartmentalization. We will be particularly interested in opening up bipartite constructions of the discipline by paying close attention to the history and present of cultural studies in India. In doing so, we will attempt to bring in a third (seminal) 'national' perspective. However, we will also try to trace the contours and critically test the potentials of a 'transnational' or 'global' cultural studies. The course will feature online units in collaboration with colleagues and students of our Indian partner
universities. Enrolling for the course: To help create a committed and cohesive thinking community for our CSC courses, we ask students to compose a brief statement of purpose in which they (1) introduce themselves and (2) outline their interest/s in this semester's topic. Please mail your statement (c. 1,5 pages) to both instructors (zeno.ackermann@uni-wuerzburg.de and maryann.snyder-koerber@uni-wuerzburg.de) by the end of March (31/03). After submission of your 'statement of interest,' we will get in touch with you and register you for the course. Please note that there is no self-registration for this course.


Cross-Dressing in Early Modern Literature
MON 14-16 // WALLRAVEN

"Necessity did enforce me to conceal my sex", the protagonist in Margaret Cavendish's Assaulted and Pursued Chastity states in order to explain her cross-dressing as a boy. This course seeks to investigate the various "necessities" and motivations for presenting cross-dressed men and women in early modern drama and prose texts. We will encounter male and female characters so madly in love that they disguise their sex, for example in Shakespeare's As you like it and Twelfth Night and in Margaret Cavendish's Convent of
Pleasure. But is romance all there is to it or does the motif of cross-dressing question social orders of sex,
gender and desire? We will meet characters such as the protagonist of Middleton's and Dekker's play The
Roaring Girle, or Moll Cut-Purse whose "sense of dress" and behaviour raises questions of gendered identity,
performance and transgression. In this course, we will read dramatic and fictional texts together with
theoretical material dealing with the gendered stage, historical discourses of sexuality and gender, the
performativity of identity, and matters of drag and androgyny.
Please buy and read before the course starts:

  • Shakespeare, William. As you like it (any edition)
  • Shakespeare, William. Twelfth Night (any edition)
  • Cavendish, Margaret. The Blazing World and Other Writings. Penguin, ISBN: 0140433724. (read "Assaulted and Pursued Chastity")

A reader containing the rest of the texts as well as the theoretical reading matter will be made available at the beginning of term. No digital texts allowed – you need these printed editions to work with in the course!


ÜBUNGEN


Begleitveranstaltung zur Einführungsvorlesung englische Literaturwissenschaft
THU 10-12 // PORDZIK

Diese begleitende Übung eignet sich für alle Teilnehmer der Vorlesung "Einführung in die englische Literaturwissenschaft" (Prof. Dr. Pordzik). Sie bietet Studenten die Möglichkeit, inhaltliche und methodische Fragen zur Vorlesung zu stellen, um die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung maßgeblich zu erleichtern, literaturwissenschaftliche und -ästhetische Probleme zu diskutieren und das Erörterte anhand einer Vielzahl von Textproben aus unterschiedlichen Gattungen weiter zu erkunden und zu vertiefen.


ABSCHLUSSBEREICH


Projekt Abschlussarbeit
THU 10-12 // ACKERMANN

Im Sinn eines Workshops begleitet dieser Kurs Studierende bei der Konzeption und Erstellung von Abschlussarbeiten. In der konkreten Auseinandersetzung mit den laufenden Projekten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird an den Fragen akademischen Forschens und Schreibens gearbeitet:

  • Wie finden wir uns im Möglichkeitsraum der Literatur- und Kulturwissenschaft zurecht?
  • Welche Anforderungen werden bei Abschlussarbeiten gestellt?
  • Wie lassen sich diese Anforderungen umsetzen?
  • Wie sollte bei der ergebnisorientierten Recherche vorgegangen werden?
  • Wie funktionieren wissenschaftliche Thesenbildung und wissenschaftliches Argumentieren (für mich)?
  • Wie 'geht' akademisches Schreiben hinsichtlich sprachlicher Möglichkeiten sowie formaler Anforderungen?

Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass Interessierte gegenwärtig mit einer Abschlussarbeit beschäftigt sind, die im Bereich der Englischen Literatur- und Kulturwissenschaft betreut wird. Auch Studierende, die am Ende der Themenfindungsphase stehen, sind willkommen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen individuelle Fragestellungen, Projektansätze und Arbeitsproben zur Diskussion. Nach Bedarf findet der Kurs in englischer und/oder deutscher Sprache statt.


CREATIVE WRITING


Creative Writing
MON 14-16 // PORDZIK

Dieser Kurs bietet Studenten aller Semester die Möglichkeit, an einem Seminar für Kreatives Schreiben / Creative Writing teilzunehmen. Im Rahmen kritisch-dialogisch konzipierter Sitzungen soll den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben werden, praktische Einblicke in die tägliche Werkstatt des Schreibens zu gewinnen. Konstruktive Rückmeldungen des Dozenten und der beteiligten Studenten zu selbst verfassten Texten sollen es erleichtern, einen performativen, nicht durch kurrikulare Schreibnormen belasteten Zugang zum sprachlichen Ausdruck und eigenen ästhetischen Idiom zu finden. Voraussetzungen zum Erwerb von 3/5 ECTS: ein eigenständiger literarischer Text sowie zwei written assignments (Kurzrezensionen).


STAATSEXAMENSVORBEREITUNG


Staatsexamensklausur: Drama bis 1700
THU 10-12// SCHLEGEL

Diese Übung dient der gezielten Vorbereitung auf die literaturwissenschaftliche Staatsexamensklausur, Themenbereich "Drama vor 1700". Wir werden gemeinsam alte Klausuraufgaben lösen,
Bearbeitungsstrategien entwickeln, und Techniken der Dramenanalyse einüben. Darüber hinaus wollen wir uns kulturgeschichtliches Kontextwissen erarbeiten!
Für die Anschaffung dringend empfohlen:

  • Shakespeare-Handbuch, 5. Auflage, hg. v. Ina Schabert (Stuttgart: Kröner, 2000).
  • The Norton Shakespeare, ed. Stephen Greenblatt et al. (New York: Norton, 1997). Besonders Artikel unter "General Introduction" und die Einführungen zu den einzelnen Dramen.

Gegenwärtig ist nicht absehbar, ob im WS Präsenzseminare stattfinden werden können. Die hier angezeigten Lehrveranstaltungen werden auf jeden Fall stattfinden, ggfls. online!

Vorlesungen

Einführungsvorlesung britische Landeskunde und Kulturwissenschaft

WED 16-18 // SCHLEGEL

"Culture is the software that determines our lives" (Rainer Winter). British cultural studies want to understand how this 'software' shapes us and our social environment. However, cultural studies are just as interested in how we – as cultural, social and political agents – shape the 'software'. The goal is to throw fresh light on ways of representing, feeling and acting that are usually taken for granted. In consequence, cultural studies are practical and theoretical at the same time.

The lecture will provide an introduction to both the specific 'project' of British cultural studies and to the study of British history, society and culture more generally. On the one hand, we will discuss key concepts in cultural theory and discuss a selection of exemplary cultural phenomena. We will also not fail to address the geographic, historical, political and institutional basics of life in Britain and some of its former colonies. Assessment will be through a written exam.

Reading:

In preparation for the lecture, students should obtain and read Aleida Assmann's Introduction to Cultural Studies: Topics, Concepts, Issues (Berlin: Erich Schmidt Verlag, 2012) [c. € 18,-] before the beginning of the lecture period.

Another valuable resource is Chris Barker, Cultural Studies: Theory and Practice – now available in the 5th edition (Los Angeles: Sage, 2016), but earlier editions may also be consulted. For a brief 'graphic' introduction to the topic see: Ziauddin Sardar and Borin Van Loon, Introducing Cultural Studies: A Graphic Guide (2010; London: Icon Books, 2013) [c. € 9,-]. For information on British history, institutions and life see Jürgen Kamm and Bernd Lenz, Großbritannien verstehen (Darmstadt: Primus, 2004), as well as Jody Skinner, Anglo-American Cultural Studies, 2nd ed. (Tübingen: Francke / UTB, 2016).

Organisatorische Hinweise (SUV-Beschreibung):

Diese Veranstaltung richtet sich an alle Studierenden der Anglistik aus den unteren Semestern (1.-4. Fachsemester). Sie führt in zentrale Gegenstandsbereiche, Begrifflichkeiten und Herangehensweisen der anglistischen Kulturwissenschaft ein. Darüber hinaus vermittelt sie Basiswissen zu Geschichte und Gegenwart Großbritanniens und seiner ehemaligen Kolonien. Damit legt sie entscheidende Grundlagen für das weitere Studium der Anglistik.

 

Einführungsvorlesung englische Literaturwissenschaft

WED 14-16 // PORDZIK

(Siehe auch Übungen)

Diese Vorlesung führt exemplarisch und anhand ausgewählter Textbeispiele der englisch­sprachigen Literatur in die Verfahrensweisen des systematischen und kritischen Lesens ein. Ein Reader mit ausgewählten Primär- und Sekundärtexten wird zu Beginn des Semesters zur Verfügung gestellt; darüber hinaus ist den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Anschaffung und Lektüre von William Shakespeares The Tempest ans Herz gelegt.

Organisatorische Hinweise (SUV-Beschreibung):

Diese Veranstaltung richtet sich an alle Studierenden der Anglistik aus den unteren Semestern (1.-4. Fachsemester). Sie vermittelt unverzichtbare Kenntnisse in den modernen Literatur­wissenschaften als Grundlage für den erfolgreichen Besuch von weiterführenden Seminaren.

 

Einführungstutorien

Diverse Parallelgruppen und DozentInnen (siehe WueStudy)

Einführungstutorien
englische Literaturwissenschaft
bzw. britische Landeskunde und Kulturwissenschaft

Im Zusammenhang mit der Einführungsvorlesung wird ein wöchentlich stattfindendes Tutorium im Umfang von 1 SWS angeboten. Unter der Anleitung fortgeschrittener und unterrichtserfahrener Studierender bietet das Tutorium die Möglichkeit, den Stoff der Vorlesung zu vertiefen und zu üben. Es dient nicht zuletzt der Klärung von offenen Fragen und der systematischen Vorbereitung auf die Klausur.

 

Seminare Level 1 – für niedrige Semester

Die Seminare dieses Levels richten sich an BA- und Lehramtsstudierende im 2.-4. Fachsemester. In ihnen werden die in den Einführungsvorlesungen erworbenen Grundlagen­kenntnisse im Umgang mit den einzelnen Gattungen (Drama, Lyrik, Prosa) bzw. mit kulturwissenschaftlichen Konzepten und Theorien vertieft und gesichert. Sie sollten vor dem Besuch eines Seminars des nächsthöheren Levels (Seminare für höhere Semester) belegt werden.

Grundlagen der Lyrikanalyse

TUE 10-12 // KEMMER

Jedes Kind mag Reime - und weiß, wie schön, witzig und hintersinnig Verse sein können; ebenso lieben sie Musik und Lieder. Lyrik ist eine musische Form der Sprache und eignet sich dabei wie wohl keine andere literarische Gattung dazu, Subjektivität und Welterfahrung zu artikulieren – und das in ausgesprochen kunstvoller, oftmals stark komprimierter Form. In diesem Seminar, das sich vorwiegend an die ersten Semester richtet, wollen wir uns daher den Grundprinzipien der Lyrikanalyse zuwenden, um den Spaß an diesem Genre (wieder) zu entdecken und uns auf die Suche nach der Musik in der Sprache zu machen. Texte werden zu Beginn des Seminars über WueCampus bereitgestellt.
 

Beginning Shakespeare: Ein Fenster zu Literatur, Kultur und Sprache der Frühen Neuzeit

WED 18-20 // KUNZ

„He was not of an age but for all time“ – dieses berühmte Zitat Ben Jonsons über seinen Freund und Kollegen William Shakespeare bringt die Faszination zum Ausdruck, die auch in unserer Zeit in Anbetracht seines literarischen Werkes ungebrochen ist. Das Seminar soll daher einen Einblick in das dramatische und lyrische Schaffen Shakespeares geben und sein Werk in Kontext zu Sprache, Weltbild, Gesellschaft und historischen Ereignissen der Frühen Neuzeit setzen.

Dieser Kurs ist ein Einstieg in die Frühe Neuzeit und Shakespeares Werk und daher nicht als Vorbereitung auf das Erste Staatsexamen gedacht.

Literatur:

Es werden in jedem Fall mehrere komplette Dramen und einzelne Sonette Shakespeares behandelt, genauere Informationen folgen.
 

Grundlagen der Dramenanalyse

TUE 10-12 // PORDZIK

In diesem Seminar steht die Entwicklung des englischsprachigen Dramas im zwanzigsten Jahrhundert im Vordergrund. Im Ausgang von der literarischen Moderne soll die kulturelle Logik der Entwicklung neuer Formen, Themen und Präsentationsweisen auf den Bühnen erschlossen und anhand von prägnanten Texten erörtert werden. Zu den fest eingeplanten Dramen gehören: T. S. Eliots Murder in the Cathedral und The Cocktail Party, Samuel Becketts Endgame, Harold Pinters The Birthday Party, Shelagh Delaneys A Taste of Honey und John Osbornes Look Back in Anger. Seminaranfor­de­rungen: Lektüre der genannten Texte, aktive und regelmäßige Mitarbeit und schriftliche Abschlussklausur.

Literatur:

Siehe obige Angaben zu den Inhalten des Seminars. Die Ausgaben können in den handelsüblichen Formaten verwendet werden.
 

Beginning Theory

THU 10-12 // PORDZIK

Die Interpretation literarischer Texte mit Hilfe einer klar umrissenen wissenschaftlichen Theorie oder Methodik stellt für viele Studierende ein Hindernis auf dem Weg in ein erfolgreiches Studium dar. Dieses Seminar möchte Abhilfe schaffen, indem es kritisch in die Kerntexte der kultur- und literaturtheoretischen Debatten der letzten Jahrzehnte einführt. Ausgewählte Themengebiete umfassen den Strukturalismus und Poststrukturalismus, die Dekonstruktion und den New Realism, die Psychoanalyse und – jüngeren Datums – die Queer Studies. Teilnahmevoraussetzung ist die Lektüre von George Orwells Roman Coming Up For Air, der als primärer Referenztext für die Einzeldiskussionen dient. Ein Ordner mit Aufsätzen wird zu Semesterbeginn als download bereitgestellt. Voraussetzungen zum Erwerb von 5 ECTS: Take home exam.
 

Grundlagen der Romananalyse

MON 10-12 // PORDZIK

Dieses Seminar, das sich vor allem an die jüngeren Semester richtet, bietet eine umfassende Einführung in die Probleme der Romananalyse. Die Diskussionen konzentrieren sich auf die Entstehung narrativer Texte unter spezieller Berücksichtigung historischer und ästhetischer Kontexte sowie mit Blick auf erzähl-theoretische Modelle der Fokalisierung (point of view) und der Stoffvermittlung durch Erzählinstanzen sowie differenzierte Formen der Sprach- und Bewusstseinspräsentation. Nach Vorübungen anhand kürzerer Textpassagen aus dem reichen Korpus der englischen Literatur wird eine detaillierte Analyse von Mary Shelleys Frankenstein (Norton Edition) den weiteren Rahmen für den Kurs bilden. Das Seminar wird mit einer Klausur abgeschlossen (5 ECTS).

Literatur:

Die erwähnte Ausgaben von Shelleys Frankenstein.
 

English Short Stories

MON 14-16 // Wallraven

The English short story is one of the most versatile genres that can take up widely different topics, various motifs, and use a vast array of literary techniques in order to surprise the readers and create suspense. In comparison to novels, its brevity and restricted scope which creates an impression of special unity makes it readable in a short time. We will focus on short stories in the nineteenth and in the twentieth century: The seminar will, among other texts, deal with a Victorian Ghost story, take you on an excursion to a widely influential American short story, explore the formal experiments of British Modernism and lead you to one of the major contemporary Canadian authors. This course is designed for students in their first semesters who want to practise their tools for analysing prose fiction while reading intriguing and suspenseful texts. Together we will sharpen our tools by paying attention to narrative situation, voice and focalisation, plot and structure, characterisation, motifs, and genres. Regular and active participation in this seminar will thus provide you with the ability to pose profitable questions for unlocking prose texts in general and get access to their different layers, with a sound understanding of the genre of the short story as well as an insight into different literary periods.

 

All short stories will be made available in a reader in WueCampus at the beginning of term.

Please note: Regular attendance for the whole of the seminar is vital!

 

Seminare level 2 – für höhere Semester

Die Seminare dieses Levels richten sich in erster Linie an BA- und Lehramts-Studierende ab dem vierten Semester, die bereits über Grundlagenwissen verfügen. Sie sind um zentrale Themen und Texte der anglistischen Literatur- und Kulturwissenschaft herum organisiert und bieten einen vertiefenden Einblick in verschiedene Epochen, Gattungen, Medien oder Methoden.

Irish Drama

FRI 10-12 // KOCH

This seminar aims to give students an overview of the development of Irish drama in the twentieth century. While deliberately neglecting some expatriate playwrights such as Oscar Wilde and G.B. Shaw its focus will be mainly on questions concerning national identity, violence, politics, language and gender. Starting out with plays by W.B. Yeats and Lady Gregory we will also discuss in detail works by J.M. Synge, Sean O' Casey, Denis Johnstone, Brendan Behan, Brian Friel, Marina Carr and Conor Mc Pherson. Participants should be prepared to read quite a number of plays to follow the seminar.

To get credit points students will have to give an oral presentation in class and pass a written test at the end of the semester.

An agenda and an extensive bibliography of secondary sources will be distributed at the first meeting.
 

Anglophone African Literatures

WED 12 - 14 // LEETSCH

This seminar sets out to outline and question the boundaries of what we think of when we think of Africa and African literature today. Our aim in this seminar will be to gain a more complex understanding of the political, economic and socio-cultural issues that constitute Africa and its diasporas.

In looking at some of what are perceived the founding texts of Anglophone African literature such as Chinua Achebe’s Things Fall Apart, we will attempt to trace the origins of the literary canon that has come to signal the importance of African writing. We will also read one contemporary novel – Freshwater (2018) by Akwaeke Emezi – as well as a number of short stories and poems. Our readings will be underlined by various theoretical and philosophical texts to develop a critique of Eurocentric world views and to move away from Western stances towards the “Other”. 

Throughout the semester, our leading questions will be: What is African literature? What does it mean to write about Africa? What defines an “African writer”? How is Africa represented and re-negotiated in narrative? And: How is Africa performed by its writers?
 

Strong Affects: Disgust and Abjection in Shakespeare

MON 10-12 // SCHLEGEL

Disgust is a peculiar beast. It refuses to present itself as a reliable object of study. It cannot be observed from a safe distance. It will not be met on your own terms. Instead, disgust revolts you in an encounter that almost always feels like an attack. As such, disgust proves to be a challenge for aesthetic theories. In this seminar, we will address various questions concerning disgust and abjection, including the following: What is the role of disgust or revulsion in early modern English literature? How did early modern English subjects experience revulsion and how did writers represent it? What does it mean when literature instructs, delights, and disgusts? By reading three Shakespearean plays, we will investigate how disgust, perhaps more than other affects, gives us a more complex understanding of early modern culture.

This seminar introduces students to the exciting field of affect theory as well as to the literature of the early modern period.

Please buy and read the following plays by Shakespeare before the term starts:

Hamlet, ed. Ann Thompson and Neil Taylor. London: Bloomsbury (= The Arden Shakespeare, Third Series), ISBN 978-1472518385

Othello, ed. E.A.J. Honigmann. London: Bloomsbury (= The Arden Shakespeare, Third Series), ISBN 978-1903436455

Titus Andronicus, ed. Jonathan Bate. London: Bloomsbury (= The Arden Shakespeare, Third Series), ISBN  978-0415048682

No digital texts allowed – you need these printed editions to work with in the course!

Further texts (eg excerpts from Sara Ahmed’s The Cultural Politics of Emotion) will be provided via WueCampus.
 

Literarische Rezensionen schreiben – Texte der jüngsten Gegenwartsliteratur

MON 14-16 // SCHLEGEL

Was ist eigentlich ein ‘gutes’ Buch? Der Kurs widmet sich der Frage „Was ist Literaturkritik?“ aus einer bewusst praxisorientierten Perspektive. In dem Seminar werden wir uns anhand ausgewählter Werke der jüngsten Gegenwartsliteratur mit Fragen der Wertung literarischer Texte befassen. Im Mittelpunkt stehen dabei das eigene Schreiben von literarischen Rezensionen und ihre Diskussion. Neben einem Überblick über verschiedene Formen der Buchbesprechung wie dem klassischen Feuilleton, Buchblogs und Booktubes möchte das Seminar einen Einblick in journalistisches Schreiben sowie Theorie und Geschichte der Wertung vermitteln.

Die zu besprechenden Bücher werden wir gemeinsam in der ersten Sitzung festlegen; hier können gerne Vorschläge der Teilnehmer_innen eingebracht werden. Das vorgeschlagene Buch sollte im Oktober 2020 nicht älter als ein Jahr sein.

Bei Interesse können im Seminar geschriebene Rezensionen auf dem Blog Denksport:Art (http://www.anglistik.uni-wuerzburg.de/abteilungen/englische-literatur-und-kulturwissenschaft/denksportart/) veröffentlicht werden.

 

Seminare level 3 – für Master und fortgeschrittene Studierende

Ecological Entanglements of the 19th Century: Nature – Culture – Society

TUE 16-18 // LEETSCH

This seminar will explore the ecological entanglements of the long nineteenth century and think about how writers and artists attempted to represent and thereby respond to the industrialized, polluted, imperial realities of the nineteenth century.

We will read a wide range of fictional and non-fictional texts that all, to a certain degree, address the way how the nineteenth-century imagination responded to changing ideas about the relationship between human and non-human worlds. In doing so, we will be framing the recent turn to ecocritical approaches within scholarship on the nineteenth century, and the emergence of Anthropocene studies, an interdisciplinary field that aims at critically rethinking the ways that humans have irrevocably shaped the geology and biology of the planet.
 

The Making of English Literature – der britische Literaturkanon in kulturkritischer Perspektive

WED 10-12 // PORDZIK

Dieses Seminar wendet sich vor allem an Studierende mit einem ausgeprägten Interesse an den kulturellen und gesellschaftlichen Ursachen für die Entstehung eines eigenständigen literarischen Kanons in Großbritannien. Dabei steht nicht so sehr die Auseinandersetzung mit Primärtexten im Vordergrund als vielmehr die Frage nach deren Eignung und Verfügbarkeit als Ausdruck nationaler Besonderheiten. Mit welchen Argumenten haben sich Autoren und Kritiker seit der Renaissance für bzw. gegen die englische Literatur als Kontroll- und Steuerungsinstanz kultureller Normen und Werte eingesetzt? Mit welchen Mitteln gelang es ihnen, bestimmte Texte zu fördern, während andere, z.T. nicht weniger geeignete, durch den Maschendraht britischer Traditionsbildung hindurchfielen? Das Seminar wird sich vor allem an den wirkungs­mächtigen Dokumenten der britischen Kultur- und Literaturkritik orientieren und diese im Hinblick auf ihre enge Verzahnung mit anderen kulturellen Institutionen spezifisch britischer Herkunft zu deuten versuchen. Zum Programm gehören neben Philip Sidney u. a. Samuel Johnson, William Hazlitt, Matthew Arnold, F. R. Leavis, Raymond Williams, Terry Eagleton, Jonathan Culler, Fredric Jameson und Edward Said. Die zu lesenden Texte und Aufsätze werden zu Semesterbeginn in einem Ordner zur Verfügung gestellt. Von den Teilnehmern wird eine solide Kenntnis der englischen Literatur erwartet (siehe Leseliste des Instituts)! Zu den Voraussetzungen für den Erwerb eines Scheins gehören ein mündliches Kurzreferat und eine schriftliche Hausarbeit.

 

Übungen

Literary Classics: Charlotte Brontë, Jane Eyre

THU 16-18 // LEETSCH

This seminar aims to introduce students to one of the classics of English literature: Jane Eyre, published in 1847 by Charlotte Brontë. In the first half of the term, we will engage in close readings of the novel and look at its structural, spatial and affective set-up. This aims at a deep understanding of the text and its historical and socio-political context as well as the literary, poetic strategies Jane Eyre employs. During the second half of the term, we will read the text anew via different critical approaches, such as feminism and postcolonial studies. This will enable students to both approach theoretical texts and productively link them to our primary text in order to interrogate and criticize it.
 

Reading the Classics: Gulliver's Travels

TUE 14-16 // WALLRAVEN

Jonathan Swift's Gulliver's Travels is one of the most reprinted books in the English language – a fascinating classic that has endured throughout the centuries ever since its first publication in 1726. One secret for its success is certainly the fact that it is open to a great variety of interpretations: No matter if it is read as a parody of travel literature, a satire on English and Irish politics, a utopia, a fundamental criticism of human nature and society, one of the first novels in English, or an exploration of philosophical and scientific debates, religious quarrels, and political intrigues of the time, the text plays with, amuses, and challenges the readers. Therefore, it is no wonder that the book has been received with both disgust and enthusiasm.

Why was this novel so successful? Together we will pay attention to the literary strategies that made – and still make – it one of the central texts of the eighteenth century. Which literary techniques are used to present its topics and to create suspense? Which questions can we ask in order to read this novel not only on the surface but in depth? In this course, we will do close reading together and practise our reading and interpretation skills which will also be helpful for term papers and Abschlussarbeiten. We practise to pose questions (and question our questions) that unlock the different layers of the text for us.

The course requirement for successful participation is regular attendance and participation, leading a session with questions, and a portfolio of short interpretations.

Please buy and read before the course starts:

Swift, Jonathan. Gulliver's Travels. Penguin, 2003. ISBN978-0141439495

No digital text allowed – you need this printed edition to work with in the course!
 

Begleitveranstaltung zur Einführungsvorlesung englische Literaturwissenschaft

THU 10-12 // PORDZIK

Diese begleitende Übung eignet sich für alle Teilnehmer der Vorlesung "Einführung in die englische Literaturwissenschaft" (Prof. Dr. Pordzik). Sie bietet Studenten die Möglichkeit, inhaltliche und methodische Fragen zur Vorlesung zu stellen, um die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung maßgeblich zu erleichtern, literaturwissenschaftliche und -ästhetische Probleme zu diskutieren und das Erörterte anhand einer Vielzahl von Textproben aus unterschiedlichen Gattungen weiter zu erkunden und zu vertiefen.

 

Abschlussbereich

Projekt Abschlussarbeit

TUE 14-16 // PORDZIK

Im Sinne eines Workshops begleitet dieser Kurs Studierende bei der Konzeption und Erstellung von Abschlussarbeiten. In der konkreten Auseinandersetzung mit den laufenden Projekten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird an den Fragen akademischen Forschens und Schreibens gearbeitet:

Wie finden wir uns im Möglichkeitsraum der Literatur- und Kulturwissenschaft zurecht? Welche Anforderungen werden bei Abschlussarbeiten gestellt? Wie lassen sich diese Anforderungen umsetzen? Wie sollte bei der ergebnisorientierten Recherche vorgegangen werden? Wie funktionieren wissenschaftliche Thesenbildung und wissenschaftliches Argumentieren (für mich)? Wie ‚geht‘ akademisches Schreiben hinsichtlich sprachlicher Möglichkeiten sowie formaler Anforderungen?

Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass Interessierte gegenwärtig mit einer Abschlussarbeit beschäftigt sind, die im Bereich der englischen Literatur- und Kulturwissenschaft betreut wird. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen individuelle Fragestellungen, Projektansätze und Arbeitsproben zur Diskussion. Nach Bedarf findet der Kurs in englischer und/oder deutscher Sprache statt.

 

Creative Writing

Creative Writing

MON 14-16 // PORDZIK

Dieser Kurs bietet Studenten aller Semester die Möglichkeit, an einem Seminar für Kreatives Schreiben /Creative Writing teilzunehmen. Im Rahmen kritisch-dialogisch konzipierter Sitzungen soll den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben werden, praktische Einblicke in die tägliche Werkstatt des Schreibens zu gewinnen. Konstruktive Rückmeldungen des Dozenten und der beteiligten Studenten zu selbst verfassten Texten sollen es erleichtern, einen performativen, nicht durch kurrikulare Schreibnormen belasteten Zugang zum sprachlichen Ausdruck und eigenen ästhetischen Idiom zu finden.

Die Inhalte und Themen des Sommersemesters 2020 können frei von den Studierenden gewählt werden. Die wöchentlichen Ergebnisse werden nach upload und Vorbereitung intensiv in der Übung diskutiert. Eine Aufstellung mit möglichen Themen, Hinweisen (zu Stil und Arrangement) und sprachlich-künstlerischen Anregungen soll es den Teilnehmern jedoch erleichtern, das ästhetische Format (Gedicht, Ballade, short story, Szene, Kurzprosa, Flash fiction, usw.) ihres literarischen Beitrags unabhängig zu konzipieren und in konzeptioneller Hinsicht zu durchdenken. Beiträge können in deutscher oder englischer Sprache angefertigt bzw. vorgetragen werden.

 

Staatsexamensvorbereitung

Staatsexamensklausur: Narrative und expositorische Texte im 19. Jahrhundert

THU 14-16 // WALLRAVEN

Dieser Kurs dient der intensiven Vorbereitung auf die Staatsexamensklausurfragen zum Gebiet "Narrative und expositorische Texte im 19. Jahrhundert". Anhand alter Klausuraufgaben werden die Techniken der Erzähltextanalyse geübt sowie die literatur- und kulturgeschichtlichen Kontexte der Prosatexte erarbeitet.

Zur Anschaffung dringend empfohlen: Nünning, Vera. Der Englische Roman des 19. Jahrhunderts. Stuttgart: Klett, 2007

Vorlesungen

Einführungsvorlesung britische Landeskunde und Kulturwissenschaft

WED 16-18 // Ackermann

"Culture is the software that determines our lives" (Rainer Winter). British cultural studies want to understand how this 'software' shapes us and our social environment. However, cultural studies are just as interested in how we – as cultural, social and political agents – shape the 'software'. The goal is to throw fresh light on ways of representing, feeling and acting that are usually taken for granted. In consequence, cultural studies are practical and theoretical at the same time.

The lecture will provide an introduction to both the specific 'project' of British cultural studies and to the study of British history, society and culture more generally. On the one hand, we will discuss key concepts in cultural theory and discuss a selection of exemplary cultural phenomena. We will also not fail to address the geographic, historical, political and institutional basics of life in Britain and some of its former colonies. Assessment will be through a written exam.

Reading:

In preparation for the lecture, students should obtain and read Aleida Assmann's Introduction to Cultural Studies: Topics, Concepts, Issues (Berlin: Erich Schmidt Verlag, 2012) [c. € 18,-] before the beginning of the lecture period.

Another valuable resource is Chris Barker, Cultural Studies: Theory and Practice – now available in the 5th edition (Los Angeles: Sage, 2016), but earlier editions may also be consulted. For a brief 'graphic' introduction to the topic see: Ziauddin Sardar and Borin Van Loon, Introducing Cultural Studies: A Graphic Guide (2010; London: Icon Books, 2013) [c. € 9,-]. For information on British history, institutions and life see Jürgen Kamm and Bernd Lenz, Großbritannien verstehen (Darmstadt: Primus, 2004), as well as Jody Skinner, Anglo-American Cultural Studies, 2nd ed. (Tübingen: Francke / UTB, 2016).

Organisatorische Hinweise (SUV-Beschreibung):

Diese Veranstaltung richtet sich an alle Studierenden der Anglistik aus den unteren Semestern (1.-4. Fachsemester). Sie führt in zentrale Gegenstandsbereiche, Begrifflichkeiten und Herangehensweisen der anglistischen Kulturwissenschaft ein. Darüber hinaus vermittelt sie Basiswissen zu Geschichte und Gegenwart Großbritanniens und seiner ehemaligen Kolonien. Damit legt sie entscheidende Grundlagen für das weitere Studium der Anglistik.

 

Modernity and Modernism ( = Survey British Literature and Culture, part 5)

TUE 16-18 // Ackermann

The lecture will offer an advanced introduction to British as well as Irish literature and culture from the 1890s to the 1930s. These were momentous decades – characterized by mind-boggling scientific advances (e.g. the theory of relativity), new media (e.g. motion pictures), new interpretations of the human condition (e.g. psychoanalysis) and fundamental socio-political transformations (corporate capitalism, the labour movement and feminism) as well as new dimensions of violence (especially in the course of the First World War).

The focus will be on the ways in which literature chimed in with, responded to or reacted against this contradictory process of 'modernization'. In the course of the semester we will contextualize and discuss not only modernist 'classics' – such as the novels of Virginia Woolf and James Joyce or the poetry of Ezra Pound, Hilda Doolittle and T. S. Eliot – but also some seminal works by late Victorian writers such as Thomas Hardy and by neo-realists such as George Orwell.

The lecture is part of a series that provides surveys to key periods in British literary and cultural history. Credit points can be earned by successfully participating in a final test.

Reading:

Participants should study at least the introduction to Peter Childs' Modernism (3rd ed., New York: Routledge, 2017 – available as an e-book through the website of the university library) before the beginning of the lecture period. A good contextual overview of the period is provided by Paul Poplawski, "The Twentieth Century, 1901-1939," English Literature in Context, ed. by Poplawski, 2nd ed. (Cambridge: Cambridge UP, 2017) 541-618.

Both in preparation for the lecture and in the course of the semester, participants should read as many pertinent literary texts as possible. Delving into the poems by Hardy, Yeats and Pound collected in the Norton Anthology of English Literature is good starting point. As to narrative fiction, participants may want to (re-)read James Joyce's Dubliners (1914) and Virginia Woolf's Mrs. Dalloway (1925) before the beginning of the lecture period.

 

Einführungsvorlesung englische Literaturwissenschaft

WED 14-16 // PORDZIK

(Siehe auch Übungen)

Diese Vorlesung führt exemplarisch und anhand ausgewählter Textbeispiele der englisch­sprachigen Literatur in die Verfahrensweisen des systematischen und kritischen Lesens ein. Ein Reader mit ausgewählten Primär- und Sekundärtexten wird zu Beginn des Semesters zur Verfügung gestellt; darüber hinaus ist den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Anschaffung und Lektüre von William Shakespeares The Tempest ans Herz gelegt.

Organisatorische Hinweise (SUV-Beschreibung):

Diese Veranstaltung richtet sich an alle Studierenden der Anglistik aus den unteren Semestern (1.-4. Fachsemester). Sie vermittelt unverzichtbare Kenntnisse in den modernen Literatur­wissenschaften als Grundlage für den erfolgreichen Besuch von weiterführenden Seminaren.

Einführungstutorien

Diverse Parallelgruppen und DozentInnen (siehe WueStudy)

Einführungstutorien
englische Literaturwissenschaft
bzw. britische Landeskunde und Kulturwissenschaft

Im Zusammenhang mit der Einführungsvorlesung wird ein wöchentlich stattfindendes Tutorium im Umfang von 1 SWS angeboten. Unter der Anleitung fortgeschrittener und unterrichtserfahrener Studierender bietet das Tutorium die Möglichkeit, den Stoff der Vorlesung zu vertiefen und zu üben. Es dient nicht zuletzt der Klärung von offenen Fragen und der systematischen Vorbereitung auf die Klausur.

Seminare Level 1 – für niedrige Semester

Die Seminare dieses Levels richten sich an BA- und Lehramtsstudierende im 2.-4. Fachsemester. In ihnen werden die in den Einführungsvorlesungen erworbenen Grundlagen­kenntnisse im Umgang mit den einzelnen Gattungen (Drama, Lyrik, Prosa) bzw. mit kulturwissenschaftlichen Konzepten und Theorien vertieft und gesichert. Sie sollten vor dem Besuch eines Seminars des nächsthöheren Levels (Seminare für höhere Semester) belegt werden.

Beginning Cultural Studies – Concepts | Texts | Practices

THU 16-18 // ACKERMANN

"Cultural Studies", so formulierte Stuart Hall um die Jahrtausendwende, "gehen davon aus, dass es einer Menge an theoretischer Arbeit bedarf, um die Dunkelheit des Offensichtlichen zu erhellen." Aufbauend auf der Einführungsvorlesung zur Landeskunde und Kulturwissen­schaft will das Seminar 'Beginning Cultural Studies' grundlegende kulturwissenschaftliche Begrifflichkeiten klären. Gleichzeitig ist es Zeit, in die lebendige Auseinandersetzung mit kulturellen Phänomenen einzusteigen.

So werden wir die Lektüre theoretischer Texte (vor allem zu Subjektivität, Repräsentation und Performanz) mit der Diskussion von konkreten kulturellen Praktiken und aktuellen kulturwissenschaftlichen Forschungsfeldern verbinden. Das Spektrum reicht von Mensch/Tier-Beziehungen über wechselnde Kulturen der Arbeit oder die Strukturierung urbaner Räume bis zu den Klang-, Konsum- und Sozialformen der populären Musikkultur. -- Seminarsprache: Deutsch und/oder Englisch (flexibel je nach dem spezifischen Kontext).

Literatur:

Bitte frischen Sie vor Beginn der Vorlesungszeit Ihre Grundkenntnisse in den Cultural Studies auf. Dazu bietet es sich an, das Material der kulturwissenschaftlichen Einführungsvorlesung durchzugehen. Zur vorbereitenden und begleitenden Lektüre eignen sich zum anderen:

  • Assmann, Aleida. Introduction to Cultural Studies: Topics, Concepts, Issues. Berlin: Erich Schmidt Verlag, 2012.
  • Barker, Chris. Cultural Studies: Theory and Practice. 5th edition. Los Angeles: Sage, 2016.
  • Barry, Peter. Beginning Theory: An Introduction to Literary and Cultural Theory. Manchester: Manchester UP, 2009.
  • Sardar, Ziauddin, and Borin Van Loon. Introducing Cultural Studies: A Graphic Guide. 2010; London: Icon Books, 2013.

 

Introduction to Caribbean Literature 

TBA // KNOR

Caribbean literature is one of the most exciting fields in modern Anglophone culture. Marked by experiences of slavery, colonialism, dependence on as well as independence from the British Empire, it is the product of many different cultural and linguistic “contact zones” to borrow Mary Louise Pratt’s term. Therefore, it is as much influenced by Carnival and Caribbean music as it its by the plays of William Shakespeare. 

In this course the introductory session will provide the basic foundation while afterwards we will work with The Routledge Reader in Caribbean Literature (Routledge 1996) to provide an overview over different genres, authors and themes. 

 

Beginning Shakespeare: Ein Fenster zu Literatur, Kultur und Sprache der Frühen Neuzeit

THU 18-20 // KUNZ

„He was not of an age but for all time“ – dieses berühmte Zitat Ben Jonsons über seinen Freund und Kollegen William Shakespeare bringt die Faszination zum Ausdruck, die auch in unserer Zeit in Anbetracht seines literarischen Werkes ungebrochen ist. Das Seminar soll daher einen Einblick in das dramatische und lyrische Schaffen Shakespeares geben und sein Werk in Kontext zu Sprache, Weltbild, Gesellschaft und historischen Ereignissen der Frühen Neuzeit setzen.

Dieser Kurs ist ein Einstieg in die Frühe Neuzeit und Shakespeares Werk und daher nicht als Vorbereitung auf das Erste Staatsexamen gedacht.

Literatur:

Es werden in jedem Fall mehrere komplette Dramen und einzelne Sonette Shakespeares behandelt, genauere Informationen folgen.

 

Transformative Texts: Fanfiction and Participatory Cultures

WED 16-18 // LEETSCH

The beginnings of the fanfiction genre as such can be traced back to 1930s pulp magazine fanzines; however, it wasn’t until the 1960s and 70s that fanfiction really flourished and turned into the art form that we know today. More than ever before, mass media consumers and readers have become involved in the shaping and reworking of media contents that satisfy their own demands. As Henry Jenkins asserts, fanfic writing is about drawing materials from dominant media, and utilising them in ways that serve the writers’ "own interests, pleasures, and imaginations" (1992, 214). By offering new ways of thinking, and by challenging popular culture’s power and influence in storytelling, fanfiction thus "opens up possibilities not just for oppositions to institutions and social systems, but also for a different perspective on the institutional and social." (Derecho 2006, 76) 

This seminar aims to investigate the transformative dynamics that arise between mass media and participatory audience, to explore the ethical and political motivations behind fannish involvement, observe fan culture and community in the context of the Internet, investigate the role of fanfic writers as symbiotic cultural producers and active audience, and suggest the literary and canonical significance of fanfiction by utilising cultural studies approaches as well as recent scholarship in media, fan and audience studies. 

 

Grundlagen der Dramenanalyse

THU 10-12 // PORDZIK

In diesem Seminar steht die Entwicklung des englischsprachigen Dramas im zwanzigsten Jahrhundert im Vordergrund. Im Ausgang von der literarischen Moderne soll die kulturelle Logik der Entwicklung neuer Formen, Themen und Präsentationsweisen auf den Bühnen erschlossen und anhand von prägnanten Texten erörtert werden. Zu den fest eingeplanten Dramen gehören: T. S. Eliots Murder in the Cathedral und The Cocktail Party, Samuel Becketts Endgame, Harold Pinters The Birthday Party, Shelagh Delaneys A Taste of Honey und John Osbornes Look Back in Anger. Seminaranfor­de­rungen: Lektüre der genannten Dramen, aktive und regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit und schriftliche Abschlussklausur.

Literatur:

Siehe obige Angaben zu den Inhalten des Seminars. Die Ausgaben können in den handelsüblichen Formaten verwendet werden.

 

Beginning Theory

MON 10-12 // PORDZIK

Die Interpretation literarischer Texte mit Hilfe einer klar umrissenen wissenschaftlichen Theorie oder Methodik stellt für viele Studierende ein Hindernis auf dem Weg in ein erfolgreiches Studium dar. Dieses Seminar möchte Abhilfe schaffen, indem es kritisch in die Kerntexte der kultur- und literaturtheoretischen Debatten der letzten Jahrzehnte einführt. Ausgewählte Themengebiete umfassen den Strukturalismus und Poststrukturalismus, die Dekonstruktion und den New Realism, die Psychoanalyse und – jüngeren Datums – die Queer Studies. Teilnahmevoraussetzung ist die Lektüre von George Orwells Roman Coming Up For Air, der als primärer Referenztext für die Einzeldiskussionen dient. Ein Ordner mit Aufsätzen wird zu Semesterbeginn als Download bereitgestellt. Voraussetzungen zum Erwerb von 5 ECTS: Take home exam.

 

Grundlagen der Romananalyse

TUE 10-12 // PORDZIK

Dieses Seminar, das sich vor allem an die jüngeren Semester richtet, bietet eine umfassende Einführung in die Probleme der Romananalyse. Die Diskussionen konzentrieren sich auf die Entstehung narrativer Texte unter spezieller Berücksichtigung historischer und ästhetischer Kontexte sowie mit Blick auf erzähltheoretische Modelle der Fokalisierung (point of view) und der Stoffvermittlung durch Erzählinstanzen sowie differenzierte Formen der Sprach- und Bewusstseinspräsentation. Nach Vorübungen anhand kürzerer Textpassagen aus dem reichen Korpus der englischen Literatur werden eine detaillierte Analyse von H. G. Wells' Time Machine und George Orwells Nineteen Eighty-Four den weiteren Rahmen für die Diskussionen der Veranstaltung bilden. Das Seminar wird mit einer Klausur abgeschlossen .

Literatur:

Handelsübliche Ausgaben der oben genannten Erzählungen von Wells und Orwell.

 

Introduction to Poetry Analysis

MON 14-16 // WALLRAVEN

Every child loves rhyme and knows how funny, beautiful, and surprising verses can be. Adult readers often tend to forget this and try to avoid reading poetry. But then they miss the intensity and the fun that reading poetry provides, since this genre manages to articulate subjectivity, emotions, and experiences as no other literary genre – and it does so in condensed and fascinating forms. In this seminar, we want to rediscover this fun and the fascination by exploring the basic principles of poetry analysis that provide the key to access the world of poetry.

The seminar is thus designed for students in their first semesters who want to practise their tools for analysing poetry while reading intriguing and diverse texts. Regular and active participation in this seminar will provide you with the ability to pose profitable questions for understanding poems and get access to their different layers and the interplay of form, style, language, and contents as well as with an overview over different literary periods from the Early Modern Age to the 21st century.

Please get the following title and bring it to the course with you:

Meyer, Michael. English and American Literatures. 4th Ed. Tübingen: Francke, 2011.

(It is available as free Ebook from the homepage of the Universitätsbibliothek Würzburg.)

Poems will be provided on WueCampus before the term starts.

Seminare level 2 – für höhere Semester

Die Seminare dieses Levels richten sich in erster Linie an BA- und Lehramts-Studierende ab dem vierten Semester, die bereits über Grundlagenwissen verfügen. Sie sind um zentrale Themen und Texte der anglistischen Literatur- und Kulturwissenschaft herum organisiert und bieten einen vertiefenden Einblick in verschiedene Epochen, Gattungen, Medien oder Methoden.

Keeping an Eye Open: Writing (on) Art

TUE 10-12 // KEMMER

This seminar will trace the relationship between art and writing. We will read post-modern and contemporary approaches towards the question: Can we actually make art visible and understandable through writing about it? Is writing about art an easier approach towards art than seeing?

Essays by Julian Barnes, John Berger and selected chapters from ‘Things that talk’ represent the ensemble of sources we will deal with. Apart from the essays, we will also examine selected pieces of art and work towards the question of the possibility of an ‘essence’ of art. Does a painting convert into art as soon as someone writes about it? How can we define the circumstances under which we call something ‘art’?

Assessment in this seminar will be through reading responses and a written exam at the end of the lecture period. It is vital that participants will have ordered and received Julian Barnes’ Keeping an eye open before the first meeting in April. The other texts will be made accessible through WueCampus. Regular participation is recommended, as you will work in groups in order to prepare several sessions.

READING:

Julian Barnes, Keeping an Eye Open. Essays on Art, Random House Group: London 2015.

John Berger, Ways of Seeing, Penguin Books: London 1972.

Lorraine Daston (ed.), Things that talk. Object lessons from Art and Science, Zone Books: Brooklyn, NY 2004.

 

Magic and Witchcraft in Early Modern Theatre

THU 12-14 // KNOR

Early modern theatre was shaped by the turbulent religious struggles and reformations, which were imposed on the English people. The belief in witchcraft was part of the new social make-up of early modern England and firmly embedded in the culture. Conspicuously, often theatre itself risked being associated with magical practices since the question whether theatre did not transform reality and truth was prevailing. In this seminar we will read William Shakespeare’s Macbeth and The Tempest as well as Christopher Marlowe’s Doctor Faustus to discuss how magic and witchcraft was represented on the early modern stage and how it served to negotiate the relationship between theatrical performance and magical transformations.

 

Libertines and Misogynists: The Obsessions of the Cavalier Poets

FRI 10-12 // KOCH

The 17th century is not only a century of political revolution but also one of scientific upheaval and cultural antitheses.

In particular, a petrified platonic love discourse gives way to a new dynamism in the way poets discuss love and eroticism. While the school of Donne and Crashaw conjure up a theologically motivated eroticism melting the sacred and the frivolous into a proto-Freudian dream phantasy, Cavalier poets like Carew, Suckling, Lovelace and Rochester indulge themselves in a crude sensualism that even by today’s standards has the capacity to stun the unsuspecting reader with its openly flaunted libertinage and its occasionally ferocious misogynism.

In this seminar we will analyse and compare these two schools of poetry as ‘text’ and ‘contre text’ (in the Foucaultian sense) of a plural baroque love discourse whilst also trying to come to terms with its manifold strange permutations and forms of crossover.

To get credit points students will have to give an oral presentation in class and pass a written test at the end of the semester.

A list of secondary reading will be provided at the beginning of the semester.

 

Crossing the Waters: Indian Ocean Trajectories

THU 10-12// LEETSCH

You from Goa, from Pondicherry, from Chandannagar, from

Cocane, from Delhi, from Surat, from London, from Shanghai,

from Lorient, from Saint-Malo, people of all the ships,

who took me to my other self, my stardock

is my itinerary, my freedom, my vision the

ocean, which we are all crossing, even though we did not

see the stars from the same perspectives.

-- Torabully (1992, 89; transl. Ette 2017, 113)

In his work on Indian Ocean crossings, the writer and philosophers Khal Torabully delineates how routes of African, Asian and Arab migrant workers and indentured labourers create a wide-reaching web that spans across oceans and continents, connecting India, China, and Oceania to African and European shores. Taking up Torabully’s thinking on global encounter and exchange, this seminar turns to both classic and more recent, experimental literary texts of the Indian Ocean: M.G. Vassanji’s The Gunny Sack (1989), Amitav Ghosh’s Sea of Poppies (2008), and Shailja Patel’s Migritude (2012).

Engaging with thinkers and theorists of the ocean in general (Elizabeth DeLoughrey), and of the Indian Ocean specifically (Isabel Hofmeyr), we will explore how these texts expand the oceanic passage at the heart of their stories to address other, less geographically graspable poetics of travel. At the core of the seminar lie the constitution, adaptation and reconfiguration of the region’s extensive maritime networks – networks at once political, economic, ideological, and cultural. How and why did people move across the ocean? What technological, political, economic, or environmental conditions enabled this long-distance travel? How did interaction and exchange shape societies on the Indian Ocean littoral? What role did ideas and ideologies play in the making and imagining of Indian Ocean worlds?

 

Shakespeare’s Comedies

TUE 16-18 // LEETSCH

If thou remember’st not the slightest folly

That ever love did make thee run into,

Thou hast not loved.

As You Like It, Act II, Scene IV

Lovers, twins, hurricanes, shipwrecks, masquerade and madness, cross dressing, shrews and clowns, dreams and puns – in this seminar, we will look at a selection of three of Shakespeare’s comedies and through practices of close comparative reading, textual and meta-textual analysis as well as cultural, socio-historical interpretational lenses try to find our footing within these Early Modern plays and their language. Our discussion of the comedies will attend to their negotiation of love and desire within shifting matrices of social and political power, cross-dressed actors and sexual difference and identity, and the tension between mood and structure in the plays. 

Encountering key notions within the Shakespearean textual and imaginative universe, its topoi such as the green world or the court as well as structural dynamics (the happy ending, the play within the play) and their political and ideological implications, the seminar aims to introduce students to Shakespeare’s worlds, words and wit by actively and creatively engaging with The Taming of the Shrew, Much Ado About Nothing and As You Like It.

 

Gedächtnis der Kulturen – und Intermedialität in Text, Bild und Film

WED 10-12 // PORDZIK

Das kulturelle Gedächtnis der Literatur reicht zurück bis in die Antike. Immer wieder werden repräsentative Stoffe und Motive aufgegriffen, um- und weitergeschrieben, wird ihr Sinn verschoben, verändert oder im Rahmen sich wandelnder Ästhetiken und Kulturgrammatiken neu situiert. Gedächtniskonzepte und Speicherungstechniken spielen dabei eine entscheidende Rolle. Welcher Einfluss kommt dem individuellen literarischen Text als Archiv und musealem Ort kultureller Bedeutungskonstruktion zu? Wie eignen sich Autoren die Inhalte älterer Texte an, um sie im Rahmen komplexer dialogischer Verfahren zu remodellieren, anzureichern und zu vermischen? Dieses Seminar widmet sich dem kulturellen Gedächtnis der Literatur unter dem Aspekt der kontinuierlichen Überschreitung von Gattungs- und Epochengrenzen, untersucht Methoden der Dialogisierung und Karnevalisierung unter besonderer Berücksichtigung der britischen Literatur seit der Barockzeit und bietet auf diese Weise Hilfestellung bei der Einordnung des Phänomens der Intertextualität. Zu den Teilnahmevoraussetzungen zählt die aufmerksame Lektüre von Philip K. Dicks Erzählung Do Androids Dream of Electric Sheep? und Samuel Becketts Drama Endgame. Weiterführende Texte, Gedichte und kritische Essays werden auf wuecampus zur Verfügung gestellt. Im Bereich des Films wird Ridley Scotts Blade Runner (1982) Gegenstand der Diskussion sein. Von den Teilnehmern werden eine aktive Teilnahme und eine schriftliche Hausarbeit im Umfang von ca. 15 Seiten erwartet. Zur Einführung empfohlen: U. Broich und M. Pfister (eds.), Intertextualität. Formen, Funktionen, anglistische Fallstudien, Tübingen: Niemeyer, 1985.

 

Romantic Orientalism

WED 14-16 // SCHLEGEL

When the Palestinian-American scholar Edward Said published his study Orientalism in 1978, he coined one of the most influential theoretical concepts of the last decades, which shaped the outlook and orientation of fields such as literary and cultural studies, and, first and foremost, postcolonial studies.

Orientalism refers to the geography and culture of large parts of Asia and North Africa, plus some of what we now think of as Eastern Europe. Above all, from a British point of view, "Orientalism" connotes foreignness or otherness — things decidedly not British — and it sometimes seems as if the "East" signified by "Orient" is not only what is east of Europe and the Mediterranean but everything east of the English Channel. What is more, the Romantic Period in Britain (ca. 1780-1830) is now recognized as a time of global travel and exploration, accession of colonies all over the world, and development of imperialist ideologies that rationalized the British takeover of distant territories. Re-contextualizing Romantic Orientalism thus gives it a decidedly contemporary and political character involving questions of national identity, cultural difference, the morality of imperialist domination, and consequent anxiety and guilt concerning such issues. It should thus not come as a surprise that orientalist rhetoric, discourses, and narratives can be found in a large variety of Romantic writing, including historiography, poetry, drama, and Gothic fiction.

This seminar introduces students to the theoretical concept of Orientalism as put forward by Edward Said (1978) as well as to the literature of the Romantic period.

Please buy and read the following books before the term starts:

Edward Said, Orientalism. Western Conceptions of the Orient. London: Penguin, 2013 (ISBN 978-0141187426)

William Beckford, Vathek. Oxford: OUP, 2013 (ISBN 978-0199576951)

No digital texts allowed – you need these printed editions to work with in the course!

Further texts (eg Lord Byron’s vampire poem “The Giaour”) will be provided via WueCampus.

 

Postcolonial Literature: Politics and Spirituality

THU 14-16 // WALLRAVEN

Towards the end of the twentieth century, a wide range of novels was published that explore the relationship of religion/spirituality and politics in a postcolonial world. In this seminar, we will deal with Maori beliefs in New Zealand (Potiki), Afro-Caribbean spiritual traditions (Praisesong for the Widow), the world of magic of the Chippewa in North Dakota (Tracks), and native American ceremonies in New Mexico (Ceremony). The texts thematise the contact between our Western culture and indigenous cultures and their belief systems. Different shamanic cosmological and ecological perspectives clash with Western materialism, capitalism, and patriarchy. In this course, we will approach these texts with postcolonial theory and its concepts of a "contact zone" between cultures, of transculturation, blending, and hybridity. We will also address the ways in which religion and spirituality are depicted in these texts, including rituals, initiations, magic, ancestors and ghosts, visions and dreams. We will explore the dynamics of tradition and social change and the role of language and literature for cultures that rely on storytelling for personal and cultural identity. Please buy and read before the course starts:

Patricia Grace: Potiki. any edition.

Paule Marshall: Praisesong for the Widow. Plume, 1984. ISBN: 978-0452267114

Louise Erdrich: Tracks. Harper Perennial, 2004. ISBN: 978-0060972455.

Leslie Marmon Silko: Ceremony. any edition.

A reader containing the cultural studies reading matter will be made available at the beginning of term.

No digital texts allowed – you need these printed editions to work with in the course!

Seminare level 3 – für Master und fortgeschrittene Studierende

Cultural Studies around the Anglophone World:
Confluences and Differences between India, the UK, and the US

WED 10-12 // ACKERMANN (Anglistik) & SNYDER-KÖRBER (Amerikanistik)

(Seminar for advanced students)

While there are good reasons for understanding cultural studies as an attempt to reach beyond the exclusivist rhetoric of the nation, it is (still) common practice to gear its manifestations to distinct national discourses. Thus, we firmly distinguish between 'American Cultural Studies' and 'British Cultural Studies', implicitly or explicitly constructing the two as self-contained endeavours rooted in specific traditions and serving specific discourses of democratization.

Looking at seminal key texts in cultural studies as well as new theories, programmatic texts or case studies, the seminar will assess the reasons and effects of such compartmentalization. We will be particularly interested in opening up bipartite constructions of the discipline by paying close attention to the history and present of cultural studies in India. In doing so, we will attempt to bring in a third (seminal) 'national' perspective. However, we will also try to trace the contours and critically test the potentials of a transnational or global cultural studies.

The course will feature contributions by colleagues and PhD students from Jamia Millia Islamia and Jawaharlal Nehru University (Delhi) who are going to stay at our university this summer.

To help create a committed and cohesive thinking community for this course, we ask students to compose a brief statement of purpose in which they (1) introduce themselves and (2) outline their interest/s in this semester's topic. Please mail your statement (c. 1,5 pages) to both instructors (zeno.ackermann@uni-wuerzburg.de and maryann.snyder-koerber@uni-wuerzburg.de) by April 6th.  After submission of your "statement of interest," we will get in touch with you and register you for the course. Please note that there is no self-registration for this course.

 

Women’s Travel Writing

TUE 14-16 // WALLRAVEN

This seminar will explore different forms of travel literature from the 17th to the 19th century with attention to women authors. Mary Astell wrote "I confess, I am malicious enough to desire that the world should see to how much better purpose the LADIES travel than their LORDS" and we will find out how women travelled and which textual strategies they used. Since travel writing is situated between "fact" and "fiction", we will also look at an early modern fictional travelogue by Margaret Cavendish in order to find out how the "thrill of escape" (Paul Fussell) is constructed by narration. We will follow Celia Fiennes through England on a side-saddle and read Lady Mary Wortley Montagu's experiences in the Orient. Wollstonecraft's "Short Residence in Sweden" will introduce us to the Romantic traveller, while in the Victorian Age Mary Kingsley will show us "the blessing of a good thick skirt" on her journeys through West Africa. In this course, we will compare women's travel texts to travelogues by male authors and also work with theoretical material to answer questions of genre, gender as well as colonialism and orientalism.

Please buy and read before the term starts:

Montagu, Mary Wortley. The Turkish Embassy Letters. Little Brown UK, ISBN: 1853816795.

Wollstonecraft, Mary/Godwin, William. A Short Residence in Sweden AND Memoirs of the Author of 'The Rights of Woman'. Penguin, ISBN: 0140432698. (read A Short Residence).

The other texts will be made available on WueCampus.

No digital texts allowed – you need these printed editions to work with in the course!

Übungen

Key Texts of Victorian Literature

THU 14-15 // KNOR

The Victorian period is often considered to be a period of transition, situated between Romanticism and modernism. But the time span of Queen Victoria’s reign, after which the period is named, saw Britain reaching the height of its power, not only leading to enormous political, social and economic changes but also additionally shaping the image of Britain as a nation which is still recognisable today.

In this class we will focus on a close reading of well-known Victorian classics such as Jane Eyre by Charlotte Brontë, Oliver Twist by Charles Dickens as well as poetry by Robert Browning, Lord Tennyson and Oscar Wilde.

 

Unruly Bodies: An Introduction to Disability Studies

THU 16-18 // LEETSCH

This seminar will look at textual representations and theoretical notions of mental and physical disability and bodies which are posited as "abnormal" by society – as well as other marginalised concepts such as madness, fatness, ugliness, illness. How is disability inscribed into our medical, political, and cultural discourses? How does literature either subvert or reaffirm the differences of “monstrous” or “grotesque” bodies that do not conform to certain norms? These are some of the questions this course aims to ask by looking at a selection of (literary, visual, artistic) narratives that include different forms of deformation, freakery, misfits and damage – all inherently located at the heart of the literary texts and taking centre stage in architectures of plot and identity construction. One of the key aspects informing our readings will be the realisation that, ultimately, various rigid textual and cultural boundaries are broken apart by these extra-ordinary bodies. 

Our readings of these “unruly” texts will be supported by a theoretical framework which traces the history of the disabled body from its teratological beginnings to postmodern readings of disability theory – with important scholars such as Rosemarie Garland Thomson or Robert McRuer who have changed the way we negotiate unusual and fractious corporealities.

 

The Black British Arts Movement

THU 16-18 // LEETSCH

I suppose in the 1980s we were largely invisible. Black people were virtually invisible in every sphere. You didn’t see black people on television, in newspapers, doing normal things. Culturally we were just invisible, so we were absolutely determined to make ourselves visible in that way.

– Lubaina Himid (2017)

The British Black Arts Movement was a radical political art movement founded in 1982 and was heavily inspired by African American anti-racist discourse, feminist critique, and the work of cultural theorist Stuart Hall: it sought to highlight issues of race and gender and the politics of representation. By examining this important twentieth-century movement, this seminar will probe the conceptual categories of Black Britain, including British colonialism in Africa and the Caribbean, slavery, and the pre-Windrush black presence in Britain; African and Caribbean migration contexts from Windrush to the present day; and articulations of nation, belonging, home, and national identity.

We will work along interdisciplinary lines and combine/compare different forms of cultural and aesthetic praxis (writing, painting, curating, photography, textile art). We will look, for example, at the late Scots-Ghanian artist and poet Maud Sulter, at the literary work of the Kittitian-British writer Caryl Phillips, at the Tanzanian theatre designer and painter Lubaina Himid, or at the Guyanese photographer Ingrid Pollard’s work. In the course of our explorations, we will address the following questions: How do different understandings of and approaches to creativity, craft, tradition and labour intersect and manifest in the work of fine artists? What part have black feminisms played in the passing on of skills and craft across generations and geographies? How have those creative and/or cultural traditions been treated in formal institutions?

 

Begleitveranstaltung zur Einführungsvorlesung englische Literaturwissenschaft

THU 10-12 // PORDZIK

Diese begleitende Übung eignet sich für alle Teilnehmer der Vorlesung "Einführung in die englische Literaturwissenschaft" (Prof. Dr. Pordzik). Sie bietet Studenten die Möglichkeit, inhaltliche und methodische Fragen zur Vorlesung zu stellen, um die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung maßgeblich zu erleichtern, literaturwissenschaftliche und -ästhetische Probleme zu diskutieren und das Erörterte anhand einer Vielzahl von Textproben aus unterschiedlichen Gattungen weiter zu erkunden und zu vertiefen.

Abschlussbereich

Projekt Abschlussarbeit

THU 10-12 // ACKERMANN

Im Sinn eines Workshops begleitet dieser Kurs Studierende bei der Konzeption und Erstellung von Abschlussarbeiten. In der konkreten Auseinandersetzung mit den laufenden Projekten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird an den Fragen akademischen Forschens und Schreibens gearbeitet:

  • Wie finden wir uns im Möglichkeitsraum der Literatur- und Kulturwissenschaft zurecht?
  • Welche Anforderungen werden bei Abschlussarbeiten gestellt?
  • Wie lassen sich diese Anforderungen umsetzen?
  • Wie sollte bei der ergebnisorientierten Recherche vorgegangen werden?
  • Wie funktionieren wissenschaftliche Thesenbildung und wissenschaftliches Argumentieren (für mich)?
  • Wie 'geht' akademisches Schreiben hinsichtlich sprachlicher Möglichkeiten sowie formaler Anforderungen?

Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass Interessierte gegenwärtig mit einer Abschlussarbeit beschäftigt sind, die im Bereich der Englischen Literatur- und Kulturwissenschaft betreut wird.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen individuelle Fragestellungen, Projektansätze und Arbeitsproben zur Diskussion. Nach Bedarf findet der Kurs in englischer und/oder deutscher Sprache statt.

Creative Writing

Creative Writing

MON 14-16 // PORDZIK

Dieser Kurs bietet Studenten aller Semester die Möglichkeit, an einem Seminar für Kreatives Schreiben /Creative Writing teilzunehmen. Im Rahmen kritisch-dialogisch konzipierter Sitzungen soll den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben werden, praktische Einblicke in die tägliche Werkstatt des Schreibens zu gewinnen. Konstruktive Rückmeldungen des Dozenten und der beteiligten Studenten zu selbst verfassten Texten sollen es erleichtern, einen performativen, nicht durch kurrikulare Schreibnormen belasteten Zugang zum sprachlichen Ausdruck und eigenen ästhetischen Idiom zu finden.

Die Inhalte und Themen des Sommersemesters 2020 können frei von den Studierenden gewählt werden. Die wöchentlichen Ergebnisse werden nach upload und Vorbereitung intensiv in der Übung diskutiert. Eine Aufstellung mit möglichen Themen, Hinweisen (zu Stil und Arrangement) und sprachlich-künstlerischen Anregungen soll es den Teilnehmern jedoch erleichtern, das ästhetische Format (Gedicht, Ballade, short story, Szene, Kurzprosa, Flash fiction, usw.) ihres literarischen Beitrags unabhängig zu konzipieren und in konzeptioneller Hinsicht zu durchdenken. Beiträge können in deutscher oder englischer Sprache angefertigt bzw. vorgetragen werden.

Staatsexamensvorbereitung

Staatsexamensklausur: Drama bis 1700

THU 10-12// Schlegel

Diese Übung dient der gezielten Vorbereitung auf die literaturwissenschaftliche Staatsexamensklausur, Themenbereich "Drama vor 1700". Wir werden gemeinsam alte Klausuraufgaben lösen, Bearbeitungsstrategien entwickeln, und Techniken der Dramenanalyse einüben. Darüber hinaus wollen wir uns kulturgeschichtliches Kontextwissen erarbeiten!

Für die Anschaffung dringend empfohlen:

Shakespeare-Handbuch, 5. Auflage, hg. v. Ina Schabert (Stuttgart: Kröner, 2000).

The Norton Shakespeare, ed. Stephen Greenblatt et al. (New York: Norton, 1997). Besonders Artikel unter "General Introduction" und die Einführungen zu den einzelnen Dramen.

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2019/20

Vorlesungen

Einführungsvorlesung britische Landeskunde und Kulturwissenschaft

WED 16-18 // Ackermann

"Culture is the software that determines our lives" (Rainer Winter). British cultural studies want to understand how this 'software' shapes us and our social environment. However, cultural studies are just as interested in how we – as cultural, social and political agents – shape the 'software'. The goal is to throw fresh light on ways of representing, feeling and acting that are usually taken for granted. In consequence, cultural studies are practical and theoretical at the same time.

The lecture will provide an introduction to both the specific 'project' of British cultural studies and to the study of British history, society and culture more generally. On the one hand, we will discuss key concepts in cultural theory and discuss a selection of exemplary cultural phenomena. On the other hand, we will not fail to address the geographic, historical, political and institutional basics of life in Britain and some of its former colonies. Assessment will be through a written exam.

Reading:

In preparation for the lecture, students are asked to obtain and read Aleida Assmann's Introduction to Cultural Studies: Topics, Concepts, Issues (Berlin: Erich Schmidt Verlag, 2012) [c. € 18,-] before the beginning of the lecture period. Another valuable resource is Chris Barker, Cultural Studies: Theory and Practice – now available in the 5th edition (Los Angeles: Sage, 2016), but earlier editions may also be consulted. For a brief 'graphic' introduction to the topic see: Ziauddin Sardar and Borin Van Loon, Introducing Cultural Studies: A Graphic Guide (2010; London: Icon Books, 2013) [c. € 9,-]. For information on British history, institutions and life see Jürgen Kamm and Bernd Lenz, Großbritannien verstehen (Darmstadt: Primus, 2004), as well as Jody Skinner, Anglo-American Cultural Studies, 2nd ed. (Tübingen: Francke / UTB, 2016).

Organisatorische Hinweise (SUV-Beschreibung):

Diese Veranstaltung richtet sich an alle Studierenden der Anglistik aus den unteren Semestern (1.-4. Fachsemester). Sie führt in zentrale Gegenstandsbereiche, Begrifflichkeiten und Herangehensweisen der anglistischen Kulturwissenschaft ein. Darüber hinaus vermittelt sie Basiswissen zu Geschichte und Gegenwart Großbritanniens und seiner ehemaligen Kolonien. Damit legt sie entscheidende Grundlagen für das weitere Studium der Anglistik.

 

Romanticism ( = Survey British Literature and Culture, part 3)

TUE 16-18 // Ackermann

Focussing on the British Isles, the lecture will offer an advanced introduction to the literature, culture and intellectual history of the Romantic period. We will thus investigate the critical decades around 1800 when an older aristocratic and agrarian order finally gave way to the onslaughts of the bourgeoisie, of industrialization and of new ideas about the place of humankind in the world. In particular, we will be interested in how literary texts contributed or responded to these dramatic shifts.

The lecture is part of a series of lectures that provide survey to key periods in British literary and cultural history. The various lectures in the series can be attended independently from each other.

Reading:

Apart from looking at poetry by key figures of the era (such as Blake, Coleridge, Wordsworth, Byron, Shelley or Keats) it is recommended that participants prepare for the lecture by reading at least one of the following novels: Jane Austen's Pride and Prejudice (1813), Walter Scott's Waverley (1814) or Mary Shelley's Frankenstein (1818).

 

Einführungsvorlesung englische Literaturwissenschaft

WED 14-16 // Pordzik

Diese Vorlesung führt exemplarisch und anhand ausgewählter Textbeispiele der englisch­sprachigen Literatur in die Verfahrensweisen des systematischen und kritischen Lesens ein. Ein Reader mit ausgewählten Primär- und Sekundärtexten wird zu Beginn des Semesters zur Verfügung gestellt; darüber hinaus ist den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Anschaffung und Lektüre von William Shakespeares The Tempest ans Herz gelegt.

Organisatorische Hinweise (SUV-Beschreibung):

Diese Veranstaltung richtet sich an alle Studierenden der Anglistik aus den unteren Semestern (1.-4. Fachsemester). Sie vermittelt unverzichtbare Kenntnisse in den modernen Literatur­wissenschaften als Grundlage für den erfolgreichen Besuch von weiterführenden Seminaren.

 

English-Speaking Cultures (Ringvorlesung)

FRI 10-12 // Various members of the department

This lecture series will introduce students to the different disciplines involved in the MA course "English-Speaking Cultures" (Linguistics; American Literary and Cultural Studies; British Literary and Cultural Studies) by providing them with an overview of relevant thematic fields and research areas. Amongst others, these are: post-colonial varieties of English; post-colonial theory; history of English (as a language); history of English and American literature; discourse analysis; English and American Cultural Studies; literary and cultural theory; intercultural communication; English and Englishes; English across discourse domains.

Workload: regular attendance, written examination.

 

Einführungstutorien

Diverse Parallelgruppen und DozentInnen (siehe WueStudy)

Einführungstutorien
englische Literaturwissenschaft
bzw. britische Landeskunde und Kulturwissenschaft

Im Zusammenhang mit der Einführungsvorlesung wird ein wöchentlich stattfindendes Tutorium im Umfang von 1 SWS angeboten. Unter der Anleitung fortgeschrittener und unterrichtserfahrener Studierender bietet das Tutorium die Möglichkeit, den Stoff der Vorlesung zu vertiefen und zu üben. Es dient nicht zuletzt der Klärung von offenen Fragen und der systematischen Vorbereitung auf die Klausur.

 

Seminare Level 1 – für niedrige Semester

Die Seminare dieses Levels richten sich an BA- und Lehramtstudierende im 2.-4. Fachsemester. In ihnen werden die in den Einführungsvorlesungen erworbenen Grundlagen­kenntnisse im Umgang mit den einzelnen Gattungen (Drama, Lyrik, Prosa) bzw. mit kulturwissenschaftlichen Konzepten und Theorien vertieft und gesichert. Sie sollten vor dem Besuch eines Seminars des nächsthöheren Levels (Seminare für höhere Semester) belegt werden.

 

Beginning Cultural Studies – Concepts | Texts | Practices

THU 16-18 // Ackermann

"Cultural Studies", so formulierte Stuart Hall um die Jahrtausendwende, "gehen davon aus, dass es einer Menge an theoretischer Arbeit bedarf, um die Dunkelheit des Offensichtlichen zu erhellen." Aufbauend auf der Einführungsvorlesung zur Landeskunde und Kulturwissen­schaft will das Seminar 'Beginning Cultural Studies' grundlegende kulturwissenschaftliche Begrifflichkeiten klären. Gleichzeitig ist es Zeit, in die lebendige Auseinandersetzung mit kulturellen Phänomenen einzusteigen.

So werden wir die Lektüre theoretischer Texte (vor allem zu Subjektivität, Repräsentation und Performanz) mit der Diskussion von konkreten kulturellen Praktiken und aktuellen kulturwissenschaftlichen Forschungsfeldern verbinden. Das Spektrum reicht von Mensch/
Tier-Beziehungen über wechselnde Kulturen der Arbeit oder die Strukturierung urbaner Räume bis zu den Klang-, Konsum- und Sozialformen der populären Musikkultur. -- Seminarsprache: Deutsch und/oder Englisch (flexibel je nach dem spezifischen Kontext).

Literatur:

Bitte frischen Sie vor Beginn der Vorlesungszeit Ihre Grundkenntnisse in den Cultural Studies auf. Dazu bietet es sich an, das Material der kulturwissenschaftlichen Einführungsvorlesung durchzugehen. Zur vorbreitenden und begleitenden Lektüre eignen sich zum anderen:

  • Assmann, Aleida. Introduction to Cultural Studies: Topics, Concepts, Issues. Berlin: Erich Schmidt Verlag, 2012.
  • Barker, Chris. Cultural Studies: Theory and Practice. 5th edition. Los Angeles: Sage, 2016.
  • Barry, Peter. Beginning Theory: An Introduction to Literary and Cultural Theory. Manchester: Manchester UP, 2009.
  • Sardar, Ziauddin, and Borin Van Loon. Introducing Cultural Studies: A Graphic Guide. 2010; London: Icon Books, 2013.

 

Beginning Shakespeare: Ein Fenster zu Literatur, Kultur und Sprache der Frühen Neuzeit

THU 18-20 // Kunz

„He was not of an age but for all time“ – dieses berühmte Zitat Ben Jonsons über seinen Freund und Kollegen William Shakespeare bringt die Faszination zum Ausdruck, die auch in unserer Zeit in Anbetracht seines literarischen Werkes ungebrochen ist. Das Seminar soll daher einen Einblick in das dramatische und lyrische Schaffen Shakespeares geben und sein Werk in Kontext zu Sprache, Weltbild, Gesellschaft und historischen Ereignissen der Frühen Neuzeit setzen.

Dieser Kurs ist ein Einstieg in die Frühe Neuzeit und Shakespeares Werk und daher nicht als Vorbereitung auf das Erste Staatsexamen gedacht.

Literatur:

Es werden in jedem Fall mehrere komplette Dramen und einzelne Sonette Shakespeares behandelt, genauere Informationen folgen.

 

Grundlagen der Lyrikanalyse

WED 14-16 // Leetsch

Jedes Kind mag Reime - und weiß, wie schön, witzig und hintersinnig Verse sein können. Erwachsene Leser_innen vergessen das gerne und machen einen Bogen um alles, was Lyrik heißt. Das mag nicht zuletzt an negativen Erfahrungen mit Gedichten in der Schule liegen. Dabei eignet sich Lyrik wie wohl keine andere literarische Gattung dazu, Subjektivität und Welterfahrung zu artikulieren – und das in ausgesprochen kunstvoller, oftmals stark komprimierter Form. In diesem Seminar, das sich vorwiegend an die ersten Semester richtet, wollen wir uns daher den Grundprinzipien der Lyrikanalyse zuwenden, um den Spaß an diesem Genre (wieder) zu entdecken.

Literatur:

Texte werden zu Beginn des Seminars über WueCampus bereitgestellt.

 

Grundlagen der Dramenanalyse

THU 10-12 // Pordzik

In diesem Seminar steht die Entwicklung des englischsprachigen Dramas im zwanzigsten Jahrhundert im Vordergrund. Im Ausgang von der literarischen Moderne soll die kulturelle Logik der Entwicklung neuer Formen, Themen und Präsentationsweisen auf den Bühnen erschlossen und anhand von prägnanten Texten erörtert werden. Zu den fest eingeplanten Dramen gehören: T. S. Eliots Murder in the Cathedral und The Cocktail Party, Samuel Becketts Endgame, Harold Pinters The Birthday Party, Shelagh Delaneys A Taste of Honey und John Osbornes Look Back in Anger. Seminaranfor­de­rungen: Lektüre der genannten Dramen, aktive und regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit und schriftliche Abschlussklausur.

Literatur:

Siehe obige Angaben zu den Inhalten des Seminars. Die Ausgaben können in den handelsüblichen Formaten verwendet werden.

 

Grundlagen der Romananalyse

TUE 10-12 // Pordzik

Dieses Seminar, das sich vor allem an die jüngeren Semester richtet, bietet eine umfassende Einführung in die Probleme der Romananalyse. Die Diskussionen konzentrieren sich auf die Entstehung narrativer Texte unter spezieller Berücksichtigung historischer und ästhetischer Kontexte sowie mit Blick auf erzähltheoretische Modelle der Fokalisierung (point of view) und der Stoffvermittlung durch Erzählinstanzen sowie differenzierte Formen der Sprach- und Bewusstseinspräsentation. Nach Vorübungen anhand kürzerer Textpassagen aus dem reichen Korpus der englischen Literatur werden eine detaillierte Analyse von H. G. Wells' Time Machine und George Orwells Nineteen Eighty-Four den weiteren Rahmen für die Diskussionen der Veranstaltung bilden. Das Seminar wird mit einer Klausur abgeschlossen (5 ECTS).

Literatur:

Handelsübliche Ausgaben der oben genannten Erzählungen von Wells und Orwell.

 

 

Seminare level 2 – für höhere Semester

Die Seminare dieses Levels richten sich in erster Linie an BA- und Lehramts-Studierende ab dem vierten Semester, die bereits über Grundlagenwissen verfügen. Sie sind um zentrale Themen und Texte der anglistischen Literatur- und Kulturwissenschaft herum organisiert und bieten einen vertiefenden Einblick in verschiedene Epochen, Gattungen, Medien oder Methoden.

 

Sherlock – A Literary and Cultural History

THU 10-12 // Ackermann

Sherlock Holmes is of the present as well as the past. The world's first "consulting detective" does not only testify to the vast changes that pushed Victorian Britain into the early twentieth century but continues to be busily active as a potent ideological tool in the third millennium. Brought to fictional life by a Scottish physician who believed in parapsychological phenomena, Holmes usually has functioned as an emblem of British rationalism, nationalism and imperialism. Indeed, the power, fascination and adaptability of the Baker Street sleuth as fictional character and iconic figure are due to his very contradictoriness: Holmes is an eccentric who protects normalcy, a drug addict who ensures law and order, and a maniac devoted to the arts of impassionate reasoning.

The seminar will combine literary studies and cultural scholarship in order to trace the contours of the Holmes phenomenon. We will closely assess Arthur Conan Doyle's original stories and their (shifting) historical contexts. However, we will be just as interested in the long and vibrant history of adapting, transforming and (re-)functionalizing the Sherlock Holmes figure (and its sidekick/counterpart Dr Watson) in various media – from Sidney Paget's famous illustrations for the Strand magazine to Benedict Cumberbatch's freshly blasé impersonations.

Reading:

Please buy the following two books and read A Study in Scarlet before the first seminar meeting:

  • Arthur Conan Doyle, A Study in Scarlet (1887); vol. 1 (2011) of The Penguin Sherlock Holmes Collection; ISBN 978-0-241-95289-4; c. € 6,-) and
  • -----, The Adventures of Sherlock Holmes (1892); vol. 3 (2011) of The Penguin Sherlock Holmes Collection; ISBN 978-0-241-95290-0; c. € 8,-).

For general preparatory reading I recommend The Cambridge Companion to Victorian Culture, ed. Francis O'Gorman (Cambridge: Cambridge UP, 2010), which can be accessed online through the portal of the university library.

 

Memory Objects in Contemporary Literature

TUE 10-12 // Kemmer

‘Stories are a kind of thing, too. Stories and objects share something, a patina.’ – Edmund de Waal.

As a main medium of memory culture, literature traces encounters between people and historical objects through narratives. In this seminar, we will read, discuss and analyse two texts, in which individual memories become visible through objects: The Hare with Amber Eye: A Hidden Inheritance (Edmund de Waal, 2010) and Remnants of a Separation (Aanchal Malhotra, 2017). Here, the objects represent a ‘nexus’ between the present and the past.

After an introduction to the concept of ‘nexus’ (Thomas Kühn) and a repetition of important aspects of memory culture, we will approach the two texts in manageable sections. In doing so, we will work out – partly on the basis of secondary texts – the nexus the authors address, the described and associated images of the past, and the concepts of representation the authors use.

Assessment will be through reading responses and a written exam at the end of the lecture period. It is vital that participants will have read ‘Part One’ of de Waal’s The Hare with Amber Eyes (independent acquisition) before the first meeting in October. The acquisition of Remnants of a Separation will be organised in the first meeting.

 

Social Mobility in English Comedies, 1600-1800

FRI 10-12 // Koch

This seminar will focus mainly on the development of English comedy from the reign of James I to the French Revolution. During this period of budding capitalism the trading or merchant classes were constantly striving for gentrification of their circumstances, to become as the protagonist of a contemporary play suggested another (and therefore rival) kind of nobility.

How this struggle for social mobility both influences the theatre and is mirrored by it simultaneously shall be the key point of interest in this seminar’s discussions which will be based almost exclusively on non-canonical texts.

A list of primary sources and secondary material will be made available at the first meeting.

To get credit points students will have to give an oral presentation and pass a written exam at the end of the semester.

 

Exploring the 19th Century: Echoes of empire

TUE 12-14 // Leetsch

“Nearly everywhere in nineteenth- and early-twentieth-century British and French culture we find allusions to the facts of empire, but perhaps nowhere with more regularity and frequency than in the British novel.” (Edward Said 1993, 62)

Taking to heart Edward Said’s statement in Imperialism and Culture, this seminar examines a selection of canonical British novels of the nineteenth century which – upon closer look – lay bare the machinations of imperialism and colonialism.

The British Empire, in Charles Dickens’ Great Expectations (1861), represented an exotic place for his characters to disappear into, find riches in, and reappear from. This followed a tradition of nineteenth-century writers who used the British Empire as a plot device. Jane Austen, in Mansfield Park (1814), uses the West Indies as a place for Sir Thomas Bertram to vanish to for a lengthy period of time to provide the space for her young wealthy characters’ moral disintegration in contrast to her principle character. In Charlotte Brontë’s Jane Eyre (1847) a dark secret from Mr Rochester’s incursion in the colonies in Jamaica emerges to wreak havoc on the English idyll, eventually burning down Thornfield Hall. The character, Bertha Antoinette Mason, is described as having a discoloured savage face, and has been declared mad and locked away in the attic.

These examples are revealing because they are not colonial adventure novels in the shape of Rudyard Kipling or H. Rider Haggard, they are Victorian society novels, and their allusion to and use of the colonies shows how the British Empire had pervaded British life at all levels, placing society, and the novels that reflect it, within a wider framework. By closely examining Great Expectations, Mansfield Park, and Jane Eyre, this seminar will not only introduce students to nineteenth-century English literary canon but also to contrapuntal and resistant reading strategies.

 

Modernism in Literature and Art

TUE 16-18 // Leetsch

“On or about December 1910, human character changed.” (“Mr. Bennett and Mrs. Brown”, Virgina Woolf)

In this seminar, we will discuss both fiction and non-fiction by Virginia Woolf, T.S. Eliot's long poem The Waste Land, parts of James Joyce' Ulysses and some of Gertrude Stein's fragmentary short stories. Drawing on the artistic strategies employed by Henry Matisse or Edouard Manet, on Pablo Picasso's Cubism, or on the theories behind Impressionist and Post-Impressionist painting in general, modernist writers complexly intertwine notions of form, structure, colour, perception, language and rhythm. In placing canonical, modernist literary texts in conversation with modern visual art, we will gain a deeper understanding of the extraordinary changes happening during the opening decades of the 20th century. Through this comparative approach, we will be able to chart how ruptures with existing conventions and value systems come to the surface on the page and on the canvas.

 

Afrofuturism

THU 14-16 // Leetsch

Afrofuturism – that is, the prevalence of sci-fi imagery, futurist themes, and high-tech innovation in Afro-centric literature and culture – gives a platform to African and African diasporic voices with “other stories to tell about culture, technology and things to come” (Dery et.al. 1993, 738). This seminar sets out to encourage students to hone their methodological and theoretical approaches to the study of Afrofuturism and the black speculative tradition, and to help advance their critical thinking through a study of selected works which encompass fiction, music, film and art.

Given the wide-ranging and diverse global discussions which emerged from the release of Marvel’s Black Panther movie in 2018, and the way it entangles with century-long debates about African futures and futurity, black science fiction, Afro-pessimism and -optimism, non-Western cosmologies, and so on, the need to study the conceptual framework of this cultural moment arises: what are the parameters of that moment, the edge of that framework? We will be examining more than just Afrofuturist works and their authors, but also the social, ethical, spiritual, political, and philosophical bases upon which this emerging field is being built.

Throughout the term, we will explore Afrofuturism by looking at a selection of literary and lyrical texts (by authors such as Nnedi Okorafor, Temi Oh, and Eve Ewing), but also at musical examples (think Sun Ra and Janelle Monáe), film (Black Panther), comics and art.

 

Fin de Siècle – Late Nineteenth-Century English Literature

WED 10-12 // Pordzik

This seminar addresses literary and artistic works bridging the seemingly wide gap between the Victorian period and the international culture of Modernism. Christina and Dante G. Rossetti’s or James Thomson’s poems, the short stories of James Joyce (“The Dead”) and E. M. Forster (“The Machine Stops”), H. G. Wells’s adventure romance The Time Machine and Bram Stoker’s Dracula – they all share their status as transitional works and articulate particular stances in relation to their Victorian predecessors. Starting with mid-Victorian writers, the course will move on to cover a broader area of cultural production with the intention to re-open the discussion of what the Fin de Siècle was and how it transformed literary and cultural life at the turn of the century.

Reading:

The following texts need to be obtained before the start of the seminar (all three available as a Norton edition):

  • H. G. Wells: The Time Machine.
  • Bram Stoker: Dracula.
  • Joseph Conrad, Heart of Darkness.
  • Further material, essays, poems, etc., will be provided via Wuecampus.

 

Shakespeare on Screen

MON 10-12 // Schlegel

The famous actor and director Laurence Olivier repeatedly claimed that Shakespeare would arguably have written films – if only he had the chance. In fact, ever since the invention of film, Shakespeare’s plays have inspired an immeasurable number of adaptations for both cinema and television. In this seminar, we will approach film versions not as secondary or derivative phenomena of his plays, but as veritable works of art in their own right. We will discuss various films from different contexts and epochs and discuss how the films use their respective narratives in order to negotiate contemporary notions of violence, sexuality, gender, nationality, and space. What is more, this course aims at introducing students to the analysis and interpretation of film. Films will include Baz Luhrmann’s William Shakespeare’s Romeo & Juliet, Kenneth Brannagh’s Henry V, Gus van Sant’s My Own Private Idaho, Julie Taymor’s Titus, and Akira Kurosawa’s Throne of Blood.

While a few films will be screened in class, students are expected to familiarize themselves with the other films on the syllabus, which will be announced via WueCampus upon start of term. While not mandatory, knowledge of the source plays is recommended.

Introductory Reading:

  • Ina Schabert, ed., Shakespeare-Handbuch. Stuttgart: Kröner.
  • Russel Jackson, The Cambridge Companion to Shakespeare on Film. Cambridge: CUP, 2007.
  • Timothy Corrigan, The Film Experience: An Introduction. Boston: St Martin’s, 2015.

 

The Figure of the Vampire in Literature

TUE 14-16 // Wallraven

Vampires are everywhere – they are the latest trend and they were already fashionable in literature at the beginning of the 19th century. The multifaceted figure of the vampire has undergone conceptual, political, and aesthetic changes. Vampires are personifications of their age, and in this seminar we will analyse and discuss the literary presentations of vampires as well as their functions. Historically, vampires always symbolise transgressed boundaries and question categorisations while evoking sexual fantasies, illicit desires, forbidden experiences. Oscillating between fear and fascination, they negotiate gender roles, homosexuality, but also issues of class and race – of identity in general. Corporeality or the supernatural? Monstrosity/the abject/the other or the ultimately desirable body? Monster or object of desire? Animal or human – or anything inbetween? A symbol of death or life? A figure that allows cultural worries to take shape or the archetypal symbol of yearning and desire? If it is true that "every age embraces the vampire it needs" (Auerbach), how can we read the ambiguously coded figure as well as the genre-bending texts in which they are presented? In this seminar, we will search for and explore approaches with which we as literary scholars can analyse popular literature and work with the figure of the vampire.

You will most certainly be haunted not only by the vampires but by the amount of reading material during the whole term, so make sure that you are not bloody scared of reading and preparing a lot of texts!

Reading:

Please buy and read before the term starts:

  • Bram Stoker: Dracula (1897). Penguin, 2003. ISBN-10: 014143984X
  • Anne Rice: Interview with the Vampire (1976). Ballantine, 1997. ISBN-10: 0345409647
  • Stephenie Meyer: Twilight. Atom, 2007. ISBN-10: 1904233651]
  • The short texts "The Vampyre: A Tale" (1816) by Polidori and "Carmilla" (1872) by Le Fanu will be made available on WueCampus.

No digital texts allowed – you need these printed editions to work with in the course!

 

Seminare level 3 – für Master und fortgeschrittene Studierende

The Body and Bodies in Cultural Studies and Cultural Practice

WED 10-12 // Ackermann and Snyder-Körber

(Seminar for advanced students)

"For indeed, no one has determined what the Body can do," remarks the philosopher Baruch Spinoza in his Ethics (1677): a work that problematizes all too simple divisions as well as hierarchies of mind over body in the humanist philosophical tradition. Three centuries later, a further philosopher, Gilles Deleuze, continues this problematization, but transforms Spinoza's observation into the more direct (and activating) form of a query: "What can a body do?" is the deciding question not only for Spinoza's philosophy according to Deleuze, but also for issues of ethics, dynamics of power, and a full accounting of the interrelations that constitute the worlds we live in (Expressionism in Philosophy 1968). This seminar takes up the call to more thoroughly explore what the body can do. Yet more particularly, the course is interested in what study of the body (in the singular and plural) can mean for cultural studies. The goal is, thus, not to neatly answer the question "What can a body do?", but rather to explore a multiplicity of approaches to the body and the bodily in a range of intellectual projects.

Reading:

Lisa Blackman's The Body, published in "The Key Concepts"-series by Routledge in 2008, remains a good introduction to the broad range of our topic. Further useful overviews have been offered in "keyword" form by Eva Cherniavsky https://keywords.nyupress.org/american-cultural-studies/essay/body/) and Maureen McNeil (in New Keywords: A Revised Vocabulary of Society in Culture, which is available in various print editions in our libraries, but also accessible in fairly extensive preview form online.

Registration:

To help create a committed and cohesive thinking community for this course, we ask students to compose a brief statement of purpose 1) introducing themselves and 2) outlining their interest/s in this semester's topic. Please mail your statement (1 to 1,5 pages) to both instructors (zeno.ackermann@uni-wuerzburg.de and maryann.snyder-koerber@uni-wuerzburg.de) by October 6th.  After submission of your "statement of interest," we will get in touch with you and register you for the course. Please note that there is no self-registration for this course.

See also more detailed information available through WueStudy.

 

Staging Violence in the Early Modern Period

TUE 10-12 // Schlegel

(Master Mittelalter und Frühe Neuzeit)

Violence is at the heart of life in the fifteenth, sixteenth and seventeenth centuries. Robert Muchembled even goes so far as claiming that “[e]verybody was violent at the end of the Middle Ages and in early modern times […] The brutality of human relations was a universal social language, considered normal and necessary.”

Often publicly staged, violence is key to notions and performances of early modern sovereignty and politics, but it is also constitutive for popular pastimes including the theatre and animal baiting. What is more, in the age of exploration, early colonial endeavours and constant religious upheavals, violence is overtly present in everyday practices.

By discussing, first and foremost, plays by William Shakespeare, Christopher Marlowe, and Thomas Kyd – but also engravings, woodcuts, paintings as well as travel narratives and religious historiography (i.e. John Foxe’s Book of Martyrs) – the seminar aims at investigating the theatricality of violence and its function in early modern culture; that is how it is used in order to negotiate notions such as sovereignty, nationality and community as well as of gender, self, and other.

Reading:

Students are expected to buy and read the following plays prior to the start of term. The following editions are mandatory:

  • William Shakespeare, Titus Andronicus. Ed. Jonathan Bate. (= The Arden Shakespeare) ISBN 978-1903436059
  • Edward Marlowe, Edward II, in: Doctor Faustus and Other Plays. Ed. David Bevington. (= Oxford World Classics) ISBN 978-0199537068
  • Thomas Kyd, The Spanish Tragedy. Either the Arden (978-1904271604) or New Mermaids edition (978-1408114216)
  • Further texts will be provided upon the start of term via WueCampus.

 

Hybrid Genres and Genders: Angela Carter’s Literary Experiments

MON 14-16 // Wallraven

(Master Neuere Literaturen)

Angela Carter is not only one of the most influential British authors of the twentieth century, but she is certainly also one of the most versatile ones. Her œuvre encountered great popularity among general readers and attracted immense academic interest. While her texts have secured her reputation as a author of magic realist fiction, her writings are characterised by an even more surprising and eclectic mixtures of genres, topics, and literary techniques. Since Carter is a stylistic and thematic innovator, in this seminar we will read and discuss some of her works that all question literary conventions as well as reading expectations. We will explore her experiments in literary form: with magical realism, the picaresque, the grotesque, metafiction, and hybrid genres. As her texts play with and subvert sex and gender as historically and socially determined constructs, together we will discuss her blurring of gender boundaries and her negotiations of feminist thought.

Reading - Please buy and read before the course starts:

  • Angela Carter: The Passion of New Eve.
  • Angela Carter: Nights at the Circus.
  • A selection of Carter's short stories (mainly from The Bloody Chamber) will be made available on WueCampus.

No digital texts allowed – you need these printed editions to work with in the course!

 

Übungen

Literary Classics: Charles Dickens, Great Expectations

THU 16-18 // Leetsch

This seminar aims to introduce students to one of the classics of English literature: Great Expectations, published in 1861 by Charles Dickens. In the first half of the term, we will engage in close readings of the novel and look at its structural, spatial and affective set-up. This aims at a deep understanding of the text and its historical and socio-political context as well as the literary, poetic strategies Great Expectations employs. During the second half of the term, we will read the text anew via different critical approaches, such as feminism and postcolonial studies. This will enable students to both approach theoretical texts and productively link them to our primary text in order to interrogate and criticize it.

 

Begleitveranstaltung zur Einführungsvorlesung englische Literaturwissenschaft

MON 10-12 // Pordzik

Diese begleitende Übung eignet sich für alle Teilnehmer der Vorlesung "Einführung in die englische Literaturwissenschaft" (Prof. Dr. Pordzik). Sie bietet Studenten die Möglichkeit, inhaltliche und methodische Fragen zur Vorlesung zu stellen, um die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung maßgeblich zu erleichtern, literaturwissenschaftliche und -ästhetische Probleme zu diskutieren und das Erörterte anhand einer Vielzahl von Textproben aus unterschiedlichen Gattungen weiter zu erkunden und zu vertiefen.

 

Begleitveranstaltung zur Einführungsvorlesung englische Literaturwissenschaft

THU 12-14 // Pordzik

Diese begleitende Übung eignet sich für alle Teilnehmer der Vorlesung "Einführung in die englische Literaturwissenschaft" (Prof. Dr. Pordzik). Sie bietet Studenten die Möglichkeit, inhaltliche und methodische Fragen zur Vorlesung zu stellen, um die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung maßgeblich zu erleichtern, literaturwissenschaftliche und -ästhetische Probleme zu diskutieren und das Erörterte anhand einer Vielzahl von Textproben aus unterschiedlichen Gattungen weiter zu erkunden und zu vertiefen.

 

Literarische Rezensionen schreiben

MON 14-16 // Schlegel

Der Kurs widmet sich der Frage „Was ist Literaturkritik?“ aus einer bewusst praxis­orientierten Perspektive. In der Übung werden wir uns anhand ausgewählter Werke der jüngsten Gegenwartsliteratur mit Fragen der Wertung literarischer Texte befassen. Im Mittelpunkt stehen dabei das eigene Schreiben von literarischen Rezensionen und ihre Diskussion. Neben einem Überblick über verschiedene Formen der Buchbesprechung wie dem klassischen Feuilleton, Buchblogs und Booktubes möchte die Übung einen Einblick in journalistisches Schreiben vermitteln.

 

Abschlussbereich

Projekt Abschlussarbeit

TUE 14-16 // Pordzik

Im Sinn eines Workshops begleitet dieser Kurs Studierende bei der Konzeption und Erstellung von Abschlussarbeiten. In der konkreten Auseinandersetzung mit den laufenden Projekten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird an den Fragen akademischen Forschens und Schreibens gearbeitet:

Wie finden wir uns im Möglichkeitsraum der Literatur- und Kulturwissenschaft zurecht? Welche Anforderungen werden bei Abschlussarbeiten gestellt? Wie lassen sich diese Anforderungen umsetzen? Wie sollte bei der ergebnisorientierten Recherche vorgegangen werden? Wie funktionieren wissenschaftliche Thesenbildung und wissenschaftliches Argumentieren (für mich)? Wie 'geht' akademisches Schreiben hinsichtlich sprachlicher Möglichkeiten sowie formaler Anforderungen?

Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass Interessierte gegenwärtig mit einer Abschlussarbeit beschäftigt sind, die im Bereich der Englischen Literatur- und Kulturwissenschaft betreut wird. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen individuelle Fragestellungen, Projekt­ansätze und Arbeitsproben zur Diskussion. Nach Bedarf findet der Kurs in englischer und/oder deutscher Sprache statt.

Zu erbringende Studienleistung:

Abfassen eines Probekapitels; Lektüre und Kommentierung der Probekapitel von anderen Teilnehmern.

 

Creative Writing

Creative Writing

MON 14-16 // Pordzik

Dieser Kurs bietet Studenten aller Semester die Möglichkeit, an einem Seminar für Kreatives Schreiben / Creative Writing teilzunehmen. Im Rahmen kritisch-dialogisch konzipierter Sitzungen soll den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben werden, praktische Einblicke in die tägliche Werkstatt des Schreibens zu gewinnen. Konstruktive Rückmeldungen des Dozenten und der beteiligten Studenten zu selbst verfassten Texten sollen es erleichtern, einen performativen, nicht durch kurrikulare Schreibnormen belasteten Zugang zum sprachlichen Ausdruck und eigenen ästhetischen Idiom zu finden.

Die Inhalte und Themen des Wintersemesters 2019/20 können frei von den Studierenden gewählt werden. Die wöchentlichen Ergebnisse werden nach upload und Vorbereitung intensiv in der Übung diskutiert. Eine Aufstellung mit möglichen Themen, Hinweisen (zu Stil und Arrangement) und sprachlich-künstlerischen Anregungen soll es den Teilnehmern jedoch erleichtern, das ästhetische Format (Gedicht, Ballade, short story, Szene, Kurzprosa, Flash fiction, usw.) ihres literarischen Beitrags unabhängig zu konzipieren und in konzeptioneller Hinsicht zu durchdenken. Beiträge können in deutscher oder englischer Sprache angefertigt bzw. vorgetragen werden.

 

Staatsexamensvorbereitung

Staatsexamensklausur: Narrative und Expositorische Texte im 19. Jahrhundert

THU 14-16 // Wallraven

Dieser Kurs dient der intensiven Vorbereitung auf die Staatsexamensklausurfragen zum Gebiet "Narrative und expositorische Texte im 19. Jahrhundert". Anhand alter Klausur­aufgaben werden die Techniken der Erzähltextanalyse eingeübt sowie die literatur- und kulturgeschichtlichen Kontexte der Prosatexte erarbeitet.

Reading - zur Anschaffung dringend empfohlen:

  • Nünning, Vera. Der Englische Roman des 19. Jahrhunderts. Stuttgart: Klett, 2007